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Die Reichsinsignien, wie sie zur Krönung Sedains I. Verwendung fanden.

Die Krone der erhabenen Herrlichkeit

Die Krone der erhabenen Herrlichkeit, wie sie in den Überlieferungen genannt wird, ist im Jahre 40 im königlichen Auftrag von einem Meisterschmied aus den Bergen am Ende der Welt hergestellt worden. Der Name des Schmiedes ist nicht überliefert, doch er muß einer der größten Meister seiner Kunst gewesen sein, denn die Krone ist wahrlich eines der größten Meisterstücke der Handwerkskunst die sterbliche Augen je gesehen haben.

Den Grund der Krone bildet ein Ring aus reinstem Silber, der mit zahllosen edlen Steinen geschmückt ist, welche von goldenen Einfassungen gehalten werden. Es handelt sich hierbei um Diamanten, Rubine, Smaragde und viele andere Steine die in Kunstvollen Mustern angeordnet sind und aus sich selbst so sehr strahlen, daß jeder Betrachter von der schieren Helligkeit geblendet wird. Von dem Diadem aus wölben sich vier silberne Reifen, welche ebenso mit edelsten Juwelen geschmückt sind und von oben betrachtet eine prunkvollen, achtstrahligen Stern bilden. In der Mitte dieses Sterns ist eine achteckige Platte befestigt die aus einem lupenreinen Saphir geschnitten wurde. Dieser soll das Meer rund um Eridmea symbolisieren. Auf diesem befestigt ist ein exaktes Modell des Schiffes mit welchem Erin der Seefahrer dereinst Eridmea entdeckte. Diese Modell ist wiederum aus Silber gefertigt. Die Segel sind so dünn gewalzt, das man denken könnte, sie würden schon beim Hauch des Atems flattern.

Im Jahre 40 Eridmeischer Zeitrechnung also wurde diese wahrhaft prächtige Krone mit den anderen Insignien des Reiches zusammen dem König Erg I übergeben. Sie befand sich über beinah 1900 Jahre im Besitz der Eridmeischen Könige und überstand selbst die Zeit der Wirren von 1371 bis 1412 ohne die geringste Beschädigung bis schließlich am 15 Tage Hannumaks im Jahre 1933 von einer Gruppe frevelhafter Diebe gestohlen wurde und nie wieder gefunden wurde.

Das Zepter der königlichen Herrschaft

Das Zepter der königlichen Herrschaft, trägt seinen Namen durchaus mit Recht. Wie die anderen Insignien wurde es ebenfalls im Jahre 40 im königlichen Auftrag von den Zwergen aus den Bergen am Ende der Welt hergestellt. Der Name rührt von einem Zauber her, welcher auf bitten von Erg I. vom Meistermagier Galad Losundai auf das Zepter gelegt hat. Es galt zu verhindern, daß dieses Zepter von Personen getragen wird, die kein Recht auf den eridmeischen Thron haben.

Das Zepter ist einen halben Schritt lang und besteht vollständig aus reinem Silber. Am unteren Ende ist eine Kugel aus Gold befestigt und das matt gehaltene Griffstück darüber ist mit zwei Ringen aus Gold begrenzt, die um das Zepter herum gelegt wurden. Vom oberen der Ringe aus bis kurz unter die Spitze ist das Zepter aus vier gleichenSilbersträngen zusammengesetzt die wie eine Kordel verdreht sind. Am Ende des Kordelstücks befindet sich eine Verdickung auf der in Goldfassungen vier perfekte Smaragde eingesetzt sind. Das obere Ende ist wiederum abgerundet und auf der Spitze aufgesetzt ist eine silberplatte, in welche beidseitig ein Schiff eingraviert wurde.

Das Zepter wurde im Jahre 40 an Erg I. übergeben und ging erst in der Zeit der Wirren verloren. Es wird von Caledonius, dem Geschichtsschreiber erwähnt, das das Zepter etwa um das Jahr 1536 in der Magierakademie zu Talionis befunden habe. Danach verliert sich seine Spur jedoch wieder, vor allem wohl auch deshalb, weil niemand, welcher der Königswürde wert war es halten konnte.

Das Schwert des ewigwährenden Heils

Das Schwert des ewigwährenden Heils ist eines der fünf Insignien, welche im Jahre 40 eridmeischer Zeitrechnung im königlichen auftrage von den Zwergen aus den Bergen am Ende der Welt hergestellt wurden. Das Schwert wurde vom Meistermagier der Akademie zu Talionis Galad Losundai mit einem mächtigen Regenerationszauber belegt um den König in einem Kampf zu schützen.

Das Schwert, so heißt es, hatte die typische Form und Länge eines Langschwertes, jedoch mit einem sehr dünnen Blatt. Der Griff und der Steg waren komplett aus Silber gefertigt und mit kunstvollen Einlegearbeiten verziert. An den Enden des Steges waren Saphire eingesetzt, die Steine des Schutzes und am Knauf des Griffes war ein Rubin in einer Goldfassung angebracht, der Stärke und Geschick im Kampf symbolisieren sollte.

Die Geschichte des Schwertes ist eine wahrhaft ruhmreiche. Eine der größten Legenden, in der das Schwert des ewigwährenden Heils auftaucht, ist fraglos das Alexanderlied. Zwar wurde das Schwert als solches nie erwähnt, doch muß es sich bei der Waffe, welche der Knappe Alexander vom König Jan I erhielt, als er zum erste Male gegen die Unlichen zog zweifellos um das Schwert des ewigwährenden Heils gehandelt haben. Die letzte große Tat welche mit dem Schwert vollbracht wurde war die Erschlagung eines schwarzen Drachen, welcher die Felder und Wälder über Monate verheert hatte. König Raimund stellte sich diesem Scheusal im Jahre 1168 in der Näche von Rüttbergen. In einem epischen Kampf erschlug er den Drachen, wurde jedoch selbst von den Wunden, welche die gewaltigen Klauen und Zähne des Drachen gerissen hatten dahingerafft. Was seinerzeit aus dem Schwert wurde, ist nicht bekannt.

Der Reichsapfel der Fruchtbarkeit

Der Reichsapfel der Fruchtbarkeit wurde mit den übrigen 4 Insignien im Jahre 40 eridmeischer Zeitrechnung im Auftrag von Erg I. von den Zwergen aus dem Gebirge am Ende der Welt angefertigt. Als Reichsapfel, der bekanntlich das Reich in den starken Händen des Königs symbolisiert, nimmt dieser eine zentrale Position in der Insignienstruktur ein. Nach der Fertigstellung wurde er von den Priestern Taneshs gesegnet um dem König und seinen Nachfolgern Fruchtbarkeit und Kindersegen zu schenken. Tatsächlich hatte keiner der Könige welcher im Besitz des Apfels war weniger als 8 Kinder.

Der Apfel ist ein Ball welcher aus Massivem Gold gefertigt wurde. Um den Ball herum sind drei Reifen aus reinstem Silber gelegt. An diesen Reifen wiederum waren Goldeinfassungen befestigt, besetzt mit den herrlichsten Achaten und topazen, den Edelsteinen die Stärke und Fruchtbarkeit darstellen. auf dem Apfel im Schnittpunkt zweier der Reifen war ein Bergkristall von der Größe einer Faust in eine goldene Fassung eingesetzt. In dem glasklaren Kristall befand sich eine Silberne Scheibe aus die auf einer Seite ein Schwert, dass Symbol von Tarash, dem Göttervater und auf der anderen Seite eine Ähre, das Symbol von Tanesh, seiner Frau, der Göttin der Fruchtbarkeit, eingraviert waren.

Der letzte König welcher mit Sicherheit den Reichsapfel der Fruchtbarkeit besaß war Roderich III., genannt "der Schwindelfreie". Dieser ließ den Reichsapfel im Jahr 913 zu den Zwergen bringen, um eine Reparatur durchführen zu lassen. Diese dauerte beinah ein Jahr und nach Ablauf des Jahres wurde ein Bote mit dem Reichsapfel nach Eridion gesandt, der jedoch nie dort ankam. Der Reichsapfel ist somit von den fünf königlichen Insignien als erster verschwunden.

Der Mantel der Reinheit

Der Mantel der Reinheit wurde mit den anderen 4 Insignien im Jahre 40 eridmeischer Zeitrechnung dem damaligen König Erg I. feierlich verliehen. Es ist jedoch das einzige Insignium, welches nicht von den Zwergen, jedoch von den Elfen der brennenden Ebenen angefertigt wurde. Angeblich wurde er aus dem Haupthaar der damaligen Elfenprinzessin Tinuviel gefertigt. Tinuviel war die Schwester des Thronfolgers und Herrn der brennenden Ebenen und eine der seltenen Elfenfrauen die feuerrotes Haar hatte. Warum Sie ihr Haar für die Herstellung des Mantels opferte ist nicht bekannt.

Wie aus dem vorhergehenden Absatz schon geschlossen werden kann, war die Hauptfarbe des Mantels ein feuriges rot. Darüber hinaus waren komplizierte Muster aus Silberfäden eingewoben, welche die Königswürde symbolisieren sollten. Der Kragen war mit dem goldenen Fell des Feuerfuchses besetzt, welches angeblich eine wärmende Wirkung haben soll und an den Rändern waren Borten aus Gold und silber eingesetzt in die winzige Juwelen eingeflochten waren. Insgesamt war der Mantel von einem normalgroßen Menschen getragen beinah bodenlang und so weit, daß ein Mann mit einer vollständigen Rüstung ihn trotzdem vorn schließen konnte.

Der letzte König über den gesichert bekannt ist, daß der Mantel sich in seinem Besitz befand ist Dietmar IV., welcher im Jahr der 4 Könige 1412 in Alvian bei einem Attentat ermordet wurde. Hernach verliert sich die Spur des Mantels. Es ist allgemeine Annahme, daß er von einem der Mörder Dietmars IV. gestohlen wurde.
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