Willkommen auf den Seiten für die Conreihe ROOTS!

Und siehe dieses geschah zu Selim - Erzählung eines Überlebenden

So kam es aber zu der Zeit als der böse König Theoderich die Macht ergriffen hatte, dass er auf seiner Rundreise durch das Land in das kleine Dorf namens Selim kam. Dort waren zu dieser Zeit viele Fremde auf der Durchreise, die den König nicht kannten. Doch schnell wurde auch ihnen klar, dass der König verderbt und böse war. Weil er Angst vor Gift hatte, ließ er einen armen Bauern seine Tomaten kosten und als dieser dies überlebte, da ließ Theoderich ihn köpfen, weil er von seinen Tomaten gegessen hatte! Schnell erkannten die Fremden, dass dies typisch für den König war. Der König hatte gleich nach seinem Herrschaftsantritt den letzten Drachen im Land namens Valeran erschlagen. Naja, manche munkeln, er hätte ihn erschlagen lassen. Auf jeden Fall hatte er in dessen Blut gebadet und war so unverwundbar geworden. Und er hatte die Krone des Unlichenkönigs gestohlen, die immun macht gegen alle Arten von Magie. So war er doppelt geschützt. Und gegen Gift, nun, gegen Gift schützte er sich halt durch Vorkoster. Es gab noch andere Anzeichen für die Boshaftigkeit Theoderichs. Frauen nahm er sich, egal ob Jungfer oder Eheweib mit in sein Zelt, egal ob willig oder nicht. Und auch Knaben, so munkelt man, je jünger, je lieber. Er hatte auch Tarash, den Vatergott, abgesetzt und statt dessen seinen eigenen Gott Moluk K´than, den Gott des Neides und der Perversion zum Hauptgott erklärt. Überhaupthatte er viel Unheil angerichtet, so ließ er die Magier verfolgen, alle Nichtmenschen verjagen und den Orden der Schicksalsgöttin auslöschen. All dies erzählten wir den Fremden. Und es war ja nicht so, als hätten sie´s nicht sehen können. Da war eine Hochzeit und das erste, was Theoderich tat, war sich die Braut holen, für das Recht der ersten Nacht und den Ehemann töten, als dieser sich wehrte und der Priesterin, die sie vermählt hatte und die Theoderich mit dem Zorn der Göttin Tanesh drohte, diese ließ er für vogelfrei erklären. Auch tauchte der Geist des Vaters von Theoderich auf, Merkator der Gute, den er umgebracht hatte mit eigener Hand. All dies war den Fremden zur Warnung. Deshalb machten diese sich auch auf und überlegten wie man den Tyrannen stürzen könnte. Sie hatten Angst ihn anzugreifen, denn er hatte Soldaten mit sich ... wenn auch viel weniger als Fremde da waren. Deshalb wollten sie eine List versuchen. Sie wußten, dass es ein Schwert gegeben hatte, dass einst die Zwerge geschmiedet hatten um Drachen zu töten. Dieses Schwert musste auch die Haut Theoderichs durchdringen. Deshalb war auch der König da, denn er wußte, genau wie die Helden, dass dieses Schwert ihn töten könnte. Und so suchten beide Gruppen mit unterschiedlichem Ziel. Die Helden erfuhren, dass das Schwert in 6 Stücke zersprengt war und es gelang ihnen, diese vor Theoderich zu erlangen. Dabei lernten sie noch gleich den unehelichen Sohn Merkators kennen und überredeten ihn doch nach der Königswürde zu streben. Und sie überlebten auch wie durch ein Wunder eine Begegnung mit einem Imago des Unlichenkönigs. Denn Alexander von Selim konnte Rhyat zwar nicht verlassen, aber er schickte ein Abbild seiner Person durch die Lande, auf der Suche nach seiner Krone, damit seine Macht über die Unlichen nicht wanke. Denn nur mit der Krone konnte er sie ganz beherrschen und indem Theoderich die Krone stahl setzte er das ganze Land unsagbarer Gefahr aus, denn die Unlichen begannen gegen den Befehl Alexanders zu rebellieren und verließen Rhyat um in Eridmea ihr Unwesen zu treiben. Aber zurück, verzeiht meine Aufregung. Es war eine schlimme Zeit. Naja, auf jeden Fall schmiedeten die Helden das Schwert zusammen. Diesen Augenblick benutzte Theoderich um zu fliehen mit 4 Mann seiner Garde. Irgendwie hielt niemand ihn auf. Dann hatten sie das Schwert geschmiedet, aber der König war weg. Und zum guten Schluss tauften sie das Schwert auch noch auf den Namen Königsmörder. Das hätte fast dazu geführt, dass das Schwert in seiner Gier nach Blut die armen Leute dort, in deren Adern blaues Blut fließt, umgebracht hätte. Das wäre es dann mit Lysander, dem Bastard, gewesen. Aber am Ende ... tja, am Ende war der König weg und furchtbar wütend. Königsmörder nahm einer der Helden mit. Lysander zog mit einem anderen, der ihm beibringen wollte, ein gerechter König zu sein. Und Alexander verfolgte Theoderich. Ganz am Ende zogen alle Fremden wieder fort. Und dann kamen die Truppen des Königs und nahmen Rache an meinem Dorf, weil wir ja Aufständische waren. Und keiner glaubte uns, dass die Fremden daran schuld gewesen sind.

  © 2005 - 2018 Lost Ages inh. Jesko Trinks (Impressum)
None of the materials from this site may be reproduced without prior consent of the copyright owner.
Ohne schriftliche Erlaubnis des Inhabers der Rechte dürfen keine Inhalte kopiert werden.

Sollten Inhalte verwandt worden sein, deren Rechte bei Dritten liegen, wird um eine kurze Nachricht gebeten, damit diese entfernt werden können.