Willkommen auf den Seiten für die Conreihe ROOTS!

Verbotenes Wissen

Dieses Wissen ist verboten! Nur die Hohepriester kennen es und einige wenige Abenteurer, die sich erdreisteten, die uralten Legenden zu lesen. Hütet euch vor diesem Wissen!

Einst existierten in Eridmea 19 Götter, Tarash der Göttervater und sein Bruder,dessen Name unbekannt ist, Tanesh, die Göttermutter und die Andere als Gemahlinnen waren die ersten vier Gottheiten. Doch der 19. Gott, der Bruder Tarashs fiel einer bösen Macht anheim, die älter sein soll als die Götter und manchmal der Fünfte der Fünf genannt wird. Er vergewaltigte die Frau seines Bruders und zeugte so die Gottheit der Drow, er verachtete sein Weib und versuchte seinen Bruder zu stürzen. Den anderen Göttern gelang es ihn zu bannen nach heftigem Kampf und sie sorgten dafür, dass die Menschen ihn vergaßen. Doch da stellte sich ein Problem. In dem Augenblick, wo ein Gott völlig ins Vergessen fällt, wird sein göttlicher Thron frei. Nun wollten die anderen Götter zwar verhindern, dass der 19. weiter regiert, aber sie wollten auch nicht, dass sein Platz frei wird. So zeugte Azroth zusammen mit Tammuz ein quasi menschliches Kind. Und während Azroth und Tammuz allen anderen Göttern das Wissen um den 19. nahmen, gaben sie dem Kind die Macht, es ihnen zu nehmen. Dieser Sohn, namens Azmuriel, war nun das einzige Wesen, dass um den 19. wusste und er bewahrte sein Wissen im Geheimen. So kam es, dass der Gott nicht zurückkehren konnte, denn keiner betete ihn an, aber der Stuhl wurde auch nicht frei.

Spätere Ereignisse

Jahrtausende später fand die böse Hexe Pherengesi heraus, dass es diesen 19 Gott gab und sie fand den Erben Azmuriels und folterte ihn, um an dessen Geheimnis zu kommen. Azmuriels Erbe starb in ihren Händen, doch er hatte eine Tochter, die das Geheimnis warte. Lange jagte Pheren-gesi ihr nach, während sie gleichzeitig versuchte durch einen abscheulichen Kult des 19. Gottes diesen wieder leben einzuhauchen (was nur sehr begrenzt gelang, da sie den Namen nicht kannte) und außerdem den König Theoderich heiratete, um ihn zum Bösen zu verführen. Am Ende wurde Pherengesi vernichtet, aber auch der Erbe Azmuriels wurde getötet, weil die Helden glaubten, so die Gefahr für immer zu bannen. Damit wurde das letzte Wesen vernichtet, was den Namen des 19. kannte und der Stuhl des Gottes wurde wieder frei. Die Kreaturen des 19. spürten natürlich dessen Vernichtung, aber sie waren Kreaturen quasi des 19. Gottes und nicht der Person des 19. Gottes, d.h. sie warteten auf den, der aufsteigen würde auf den Thron ihres Herren, um sie zu befehligen.

Noch spätere Ereignisse

Vor einigen Jahren nun wurd ein Hexenmeister namens Eliazar geweckt und diesem gelang es nach vielen Versuchen sich des Thrones des 19, Gottes zu bemächtigen. Aber da er noch einen sterblichen Körper hatte gelang es einer Gruppe Abenteurer unter schrecklichsten Opfern ihn mit Hilfe der Götter wieder seiner göttlichen Macht zu beraubenund ihn zu vernichten. Diese Ereignisse sind in Eridmea bekannt und man kann sie nachlesen bei den Legendenkreis um Eliazar. Die meisten Eridmeer halten diese Geschichten allerdings für Lügenmärchen, auch wenn sie von ihnen gehört haben.

Es gibt zwei Legenden, die über den ursprünglichen 19. Gott berichten. Die eine, in der beschrieben wird, wie der 19. Gott Tanesh schändet (aus der Perspektive eines Anhängers des 19. geschrieben) Die andere ist ein geheimer Text im Haupttempel der Schicksalsgöttin“ existierte. Was an diesen Texten wahr ist, wissen nur die Götter und der jeweilige Hohepriester.


Text der Ketzer



Heil unserem Herrn, dem Ungenannten der da kommt voller Macht und Herrlichkeit um jene zu erhöhen , die seinen Namen preisen und in seinem Namen und ihm zu Ehren die Schwachen und Unfertigen knechten und vernichten, auf diese Welt sein Wohlgefallen findet, wenn ER über seine Feinde triumphiert und die Herrschaft in allen Sphären antritt und die verweichlichten Diener seiner unwerten Widersacher in den Staub tritt. .Er, der uns lehrt, das jedes Mittel, welches den Erfolg bringt, durch ihn erhöht und gesegnet ist, sei es Schmeichelei , Gift oder Gewalt, der seinen willigen Sklaven nicht zürnt, weil sie seine Zeichen im Verborgenen tragen und sie nicht stolz den Feinden des Ungenannten ins Gesicht schleudern.
Noch, Geschwister im Glauben, ist die Zeit der Umwälzung nicht gekommen und auch der Ungenannte verwendete List und Täuschung, um seine Wünsche und Pläne zu verfolgen.
Jeder von euch kennt die Geschichten über die Hure Tanesh, jene, die sich betrunken den Lenden ihres eige-nen Sohnes anbot, ihn ihrem eigentlichen Bock, dem von seinem Blut gedemütigten Götterherrn Tarash vorziehend, jene die sich in Scham vor der Entdeckung –nicht der Tat, meine Brüder, nur der Entdeckung -in der Erde verbarg und doch selbst dort ihrer Lust nicht Herr werden konnte und der Erde selbst einen weiteren Bastard gebar, nur um sich erneut einen Weg in das Bett ihres Gemahls zu erschmeicheln- die Lektionen ihrer Liebhaber mögen geholfen haben- und sich als ewig reine Gottheit der Fruchtbarkeit und treue (!!) Gattin ihres Gemahlsverehren zu lassen.
Tarash hatte sie nun auch viel zu verdanken, hatte er sie doch erst zur Göttin und Gemahlin erkoren. Ihr hört richtig , Geschwister, Tanesh war eine bloße Sterbliche, vielleicht eine Bäuerin oder Dirne, bevor Ta-rash sie erblickte und zu sich nahm. Sie, zu seiner Gespielin und schließlich zu seiner Gattin nahm. Welche Frau würde geblendet von der Macht eines Gottes und dem Versprechen der Unsterblichkeit Nicht willig die Schenkel öffnen? Keine gewöhnliche Sterbliche jedenfalls und Tanesh war wohl schon als Mensch ge-wöhnlich. So ist das Wesen dieser untreuen Mätresse, die dennoch nur Loblieder ihrer Keuschheit und Dankgebete anlässlich ihres Schutzes der „heiligen„ Ehe hören will. Gekrönt wird all dies jedoch durch das Vergnügen, das unser Herr an diesem Weib hatte. Unser Herr beschloss, der Hure aus Gründen, von denen ich später berichten werde, beizuwohnen. Dies war nicht mehr so einfach wie vor der Geburt Moluk`Thans, denn auch wenn Tarash seinem Weib verziehen hatte, so fürchtete sie seinen Zorn, sollte sie erneut der Untreue über-führt werden und wollte ihren Platz an seiner Seite nicht verlieren, so das eine Verführung ohne List nicht gelingen mochte.
So erschuf unser Herr die schönste Hirschkuh , die je ein Menschen -oder –Götterauge gesehen hatte und er blies ihr Leben ein und nannte sie Ezendree Und er ließ sie schneller sein als jede Kreatur in Eridmea und stolz und scheu war sie und er gab ihr eine liebliche Stimme und ein Fell aus Silber und die Kraft, die Ges-talt einer Frau anzunehmen und er nahm sie in die Gefilde des leuchtenden Volkes und stieß sie von dort nach Eridmea, auf das die Götter dachten , sie käme von dort. Und bald drang die Kunde über die Hirsch-kuh mit der wohlfeilen Gestalt, die jeden Jäger überlistete, an das Ohr Ineshs und sie berichtete den Göttern davon und Übermut machte sich breit und Alogrimonde schlug vor, ein Spiel zu veranstalten um die Hirschkuh, wenn die Menschen sie nicht fingen, so sollten die Götter darum wetteifern, sie zu fangen. Dies geschah nach dem Willen des Herrn .Und viele Götter rüsteten sich zur Jagd, unter ihnen Tarash. Und auch Heron verließ seinen Posten, von Candra mit harschen Worten herausgefordert. Nur Pathor und die Dunklen sowie Tanesh, die an der Jagd keine Freude hat, verblieben in den göttlichen Gefilden. Auch dies geschah nach dem Willen des Herrn. Und der Herr wartete, während die Jagdgesellschaft von Narren der Hirschkuh nachhetzte und ging verbarg sein Antlitz und gab sich die Gestalt Tarashs und er ging als Ta-rash zu der Hure Tanesh und sagte zu ihr , er sei aus Sehnsucht früher zurückgekehrt und er fand sie bereit und wohnte ihr bei und sie enthüllte ihm alle Geheimnisse und Künste, die sonst ihrem Gemahl vorbehalten waren und der Herr nutzte ihren Körper und pflanzte seinen Samen in sie und fesselte sie , als sie zufrieden schlief und enthüllte sich ihr hernach und erstickte ihre Schreie und nahm sie mit sich in eine dunkle Höhle und hielt sie gefangen und stumm, bis sie ihm seine Tochter gebar, jene , die die Königin der Drow genannt wird. Für lange Zeit war sie seine Gefangene, während ihr Gatte wie ein Tölpel hinter der Hirschkuh E-zendree hinterher jagte .und sie schließlich fing. Er kehrte mit seiner lebenden Beute ausgelassen zurück zu seinem Weib und fand sie nicht vor und suchte sie und fand sie allein in der Höhle und nahm die Hure Ta-nesh erneut auf. Die Hirschkuh aber ließ er beim Anblick seiner Gemahlin vor Schreck fahren , nicht einmal dieser Triumph blieb ihm.
Die Tochter unseres Herrn herrscht aber heute noch über die Drow.
So vergesst diese Lehren nicht: Eine List ist statthaft, wenn sie zum Sieg führt, der Stolz Tarashs war ein Schwert in der Hand unseres Herrn und eine Hure bleibt eine Hure, nennt sie sich auch Göttin der Ehe.

Ewig Heil dem Ungenannten!

Text aus dem Schicksalsorden

Und so wurde die Welt geschaffen
Nach dem Willen des einen
Von den Ursprünglichen
Und die Götter waren
Vier
Und es waren Tarash
Und Tanesh und
Die Andere
Und ihr Gemahl


Und es kam das
Was nicht verstanden wurde
Und der Gemahl wandte sich ab
Von der Gemahlin
Und der Gemahlin des Anderen zu
Und er verlockte sie
In der Gestalt des anderen
Und lag ihr bei
Und schändete sie so
Und brachte Unehre über ihren Gemahl
Und über seine Gemahlin
Und er wandte sich dem Bösen zu
Und die Anderen konnten es nicht fassen
Und so kam der Große Krieg
Unter den Göttern
Und die Gemahlin wandte sich ab
Und sie nahm das Spinnrad
Doch selbst sie konnte den Faden nicht in ein neues Netz weben
So vereinten die Götter ihre Macht
Und Tarash nahm das Schwert
Und Kaintor die Axt
Und Yersinias seine besten Gifte
Und Anuket die Monster der Tiefe
Und Pathor das verborgene Wissen
Und Candra die wildesten Tiere
Und Die Andere gebar ihre Töchter
Denn sie nahm sich die Nacht mit Tarash


Und sie zogen aus
Ihn zu vernichten
Doch das vermochten sie nicht
Denn er hatte sich dem Ursprünglichen zugewandt
Jenseits ihrer Macht


Doch auch wenn sie ihn nicht vernichten konnten
So konnten sie ihn bannen


Und die Andere und ihre Töchter spannen den Faden
Zu einem unentrinnbaren Netz
Und schleuderten ihn in den Abgrund
Und tiefer Hass
War zwischen der Betrogenen und dem Gestürzten.


Und ausgetilgt wurde sein Name und das Wissen
Alles, was an ihn erinnert ward nicht mehr
Unter Menschen und Göttern
Bis zum Tage seiner Wiederkehr
Wo das Wissen
Anvertraut dem Ehrlichen
Zurückkehren wird.
  © 2005 - 2018 Lost Ages inh. Jesko Trinks (Impressum)
None of the materials from this site may be reproduced without prior consent of the copyright owner.
Ohne schriftliche Erlaubnis des Inhabers der Rechte dürfen keine Inhalte kopiert werden.

Sollten Inhalte verwandt worden sein, deren Rechte bei Dritten liegen, wird um eine kurze Nachricht gebeten, damit diese entfernt werden können.