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Eliazar

Eliazar war ein verrückter Nekromant und Dämonologe, genauso genial wie böse. Er wurde lebendig für Jahrhunderte begraben, dann durch die Unwissenheit der Helden befreit, die ihn aus dem Grab holten, in das er gebannt war, dann nach einigen Wirren wieder gebannt. Dabei nahm er als sein Kör-per versteinert wurde Zuflucht mit seinem Geist im Monolithennetz Eridmeas. Das Monolithennetz ist ein magisches Netz mit 19 Knotenpunkten, wobei an jedem Knotenpunkt eine Steinsäule (halt Mono-lith) steht, in dem die magischen Energien des Netzes gebündelt und koordiniert werden. Eliazar be-gann von dort aus die Dorfbevölkerung, die in der Nähe war, zu verhexen und sich als guter Geist im Stein auszugeben. Es gelang den Helden den Körper des Eliazar, der versteinert war, wieder aus den Feenlanden zu holen und den Geist kurzfristig aus dem Netz der Monolithen herauszuholen. Aller-dings übernahm der Magus zu diesem Zeitpunkt einen anderen menschlichen Körper wobei ihm ein Blutopfer Moluk K´thans, des Gottes der Perversion der am Monolithen jemandem die Kehle durch-schnitt, half. Da er bei der Vernichtung Pherengesis und Azmuriels in der Nähe geweilt hatte, kam ihm der Gedanke zumindest den Versuch zu unternehmen zum neuen 19. Gott aufzusteigen. Dies ge-lang ihm teilweise, doch fehlten noch einige Dinge zur Vollendung seiner Göttlichkeit. In einer Taver-ne in einem Dorf namens Zwingenthal schaffte er es sich nicht nur aus dem Monolithen zu befreien und einen neuen Körper zu bekommen, sondern auch zum Gott aufzusteigen, wenn auch noch einem sehr schwachen, unvollkommenen Gott. Dies erlaubte den Helden, besonders einen Helden namens Scyvaheri, den Versuch zu unternehmen Eliazar an seiner endgültigen Machtübernahme zu hindern. So verschmolz der Held Scyvaheri mit einer mythischen Figur aus Eridmeas Sagenwelten namens Kang und es gelang in einem großen magischen und priesterlichen Ritual Eliazar, der gerade erst zum Gott geworden war, wieder auf die Welt hinunter zu zwingen. Dort wurde er dann geschwächt und von Scyvaheri – Kang getötet, der jedoch dabei von einem dunklen Helden tödlich verwundet wurde. Scyvaheri – Kang starb und damit setzten sich uralte Prophezeiungen in Gang:
Das letzte Zeitalter Eridmeas begann.
Der 19. Thron, den Eliazar kurzfristig in Besitz genommen hatte, steht wieder leer.

Es gibt viele Legenden über das, was genau geschah, sie sind nachzulesen in den Berichten über die Ereignisse zu den einzelnen Jahreswenden, wenn sie noch nicht in das Legendengut Eridmeas eingegangen sind. Hier sind ein paar der ganz alten Berichte über Eliazar und der Bericht seines Sturzes, nachdem er sich zum Gott gemacht hatte.

Bericht des Lehrers Eliazar

„Ich spüre, dass meine Kräfte schwinden. Meine Vorräte sind zu Ende; der Hunger ist grausam, aber der Durst, dieser unendliche Durst, ist unerträglich.
Ich werde mir nun, als letzte Tat meines Lebens, die Pulsadern öffnen, um meinem Leiden ein Ende zu setzen.
Doch vorher muss ich die Geschehnisse der letzten Tage festhalten, auf dass die Nachwelt sie entschlüssele, denn meinen Verstand übersteigt diese Aufgabe.
Mein Schüler Elias Ahr, Sohn von Bäckersleuten, war stets ein lieber Junge. Aber vor ein Paar Tagen verfiel er plötzlich in Krämpfe. Als er aufwachte zeigten seine Augen den ersten Anschein von Wahnsinn, auch wenn ich dies damals noch nicht zu deuten wusste. Er schrie immer wieder: Der letzte der Alten, der letzte der Alten, ich muss seinen Willen tun, ich muss sein kommen vorbereiten.
Ich brauchte lange, um ihn zu beruhigen. Danach verhielt er sich merkwürdig. Er zog sich zurück und wollte für sich sein. Ich ließ ihm seinen Willen und zog loses, ins nahe Dorf, um einen Heiler um Rat zu bitten, da ich dachte, Elli hätte die Fallkrankheit. Als ich zurück kam, war die Stube furchtbar unordentlich. Die Möbel waren zertrümmert und Elias kleiner Hund Smoothy lag, mit durchgeschnittener Kehle, auf den Boden. Mit seinem Blut war etwas an die Wand geschmiert.

Ein Drache dem Apfel vermählt,
Ein Mensch einen Gott sich wählt,
Der Schein des Friedens Einzug hält.
Des Hexenmeisters Leben dreifach zählt.
Bewacht die Pforten,
An allen Orten,
Weil sonst alles Leben dem Bösen verfällt.

Ich machte mir furchtbare Sorgen um Elias und lief hierhin, zu meinem unterirdischen Labor, um zu sehen, ob er sich hier aufhielt. Als ich hier unten ankam, hörte ich Elias Stimme, aber verzerrt und grausam, wie niemals zuvor: Ihr seid so berechenbar, alter Mann, genau wie alle Anderen. Lebt wohl, wenn auch nicht lange.
In diesem Moment schloss er die Luke und belegte den Eingang mit einem Zauber, denn er Aufgrund seiner Ausbildung und seines eher geringen Talentes niemals hätte beherrschen können. Ich schaffe es einfach nicht, hinaus zu kommen.
Ich habe nachgedacht und meine Bibliothek durchsucht, immer in der Hoffnung, einen Hinweis darauf zu finden, was Elias getrieben haben mag. Ich fand nur ein Dokument, in dem Wesen Die Alten genannt werden. Ich habe nur noch Kraft, um diese Legende und dieses Schreiben mit einem Haltbarkeitszauber zu belegen.

Leb wohl schnöde Welt,
und mögen mir die Götter einen letzten Wunsch erfüllen:
Wahre Helden sollen dies finden und die Welt vor dem retten, was Elias und mir so übel mitgespielt hat. Und sie mögen Elias arme Seele schützen.

Markus Gutherz, Großmeister der Magie“

Der Bericht der Magierakademie

Selbstverständlich tut es mir im Herzen weh, und der geneigte Leser wird es verstehen, das ich auf eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte der Akademie der hohen magischen Künste zu Talionis eingehe. Aber um eine Warnung an alle Übelwollenden auszusprechen und auch um der Wahrheit willen werde ich es tun.
Man schrieb das Jahr 1768 als ein junger Lehrling mit Namen Eliazar sich an der Akademie einschrieb um das Handwerk des Hermetikers zu lernen. Schnell erwies sich der junge Mann als ausgesprochen begabt in allen Arten und Weisen der arkanen Künste und schon nach einem Jahr widmete er sich neben seinem Hauptfach auch der Energetik und der Nekromantie. Auch dort erreichte er schnell einen Stand von Fähig-keiten, welcher anderen seines Alters und Bildungsstandes weit voraus waren. Nach der erstaunlich kurzen zeit von nur 7 Jahren des Studiums erlange Eliazar im Alter von 23 Jahren den Titel eines Meisters im Fach Hermetik, nur ein Jahr später im Bereich der Nekromantie und schließlich im Jahre 1778 auch den Meister der Energetik.
Von nun an, da er von allen Lehrlingspflichten befreit war, widmete er sich den Studien der unterschied-lichsten arkanen Felder auch über seine eigentlichen Hauptgebiete hinaus. Vor allem Widmete er sich dem Studium der Ebenen und der unterschiedlichen Möglichkeiten, die Grenzen zwischen diesen zu überwinden.
Doch es war niemandem aufgefallen, welch dunkle Seite sein unbändiger, ihm zutiefst innewohnende Wis-sensdurst in Eliazar hervorgebracht hatte. Beschränkten sich seine Experimente zunächst noch auf die Anwendung verschiedenster Symbole, Zeichen und Siegel um deren arkane Wirkung zu prüfen und ihre Arten der Leitung magischer Energien festzustellen. So begann er schon bald heimlich mit Experimenten, die sich mit der Essenz des Lebens selbst befassten. Er versuchte Zauber zu entwickeln, welche ihm die Möglichkeit geben würden, Lebensenergie von einem Wesen auf das andere zu übertragen. Diese Experi-mente hatten zunächst sehr wenig Erfolg.
Einen ersten Zwischenfall gab es am zweiten Tage Taneshs im Jahr 1780, als infolge eines Experimentes fünf seiner Lehrlinge ums Leben kamen. Eliazar behauptet zwar, das einer derer die ihm gegebenen Anwei-sungen nicht ausgeführt habe, doch inzwischen wissen wir, dass Eliazar die Leben seiner Lehrlinge opferte um mit deren Lebensenergie die magische Energie, welche zur Durchführung des Ritual vonnöten war zu erreichen.
Eine ganzen Weile blieb es ruhig und Eliazar erlangte sogar den Titel eines Großmeisters, als der alte Großmeister der Energetik Berengard im Jahr 1783 starb. Den plötzlichen Tod eines anderen Meisters der Energetik, der ein Schüler Berengards gewesen war, brachte man seinerzeit nicht mit Eliazar in Verbin-dung.
Im Jahre 1786 schließlich wurde Eliazars Treiben vom Rat der Akademie zu Talionis aufgedeckt. Eine Meute von Dämonen nie gekannter Art hatte in unmittelbarer Nähe eine Ansiedlung dem Erdboden gleich gemacht. Sämtliche Bewohner des Dorfes waren umgebracht und alle Gebäude sowie auch viele der umlie-genden Felder verbrannt. Die zur Bekämpfung der Plage um Hilfe gebetenen Magier der Akademie stellten mit Hilfe einiger Hellsichtzauber fest, dass der Großmeister Eliazar, diese Monstren von einer anderen E-bene herbeigerufen hatte, sich nach der Beschwörung derselben aber nicht weiter um Ihren Verbleib, ge-schweige denn ihre Rückführung gekümmert hatte.
Das Entsetzen über diese unglaubliche Nachlässigkeit war groß und Eliazar wurde aufgrund dieser Ge-schehnisse vom Rat zur Rede gestellt. Er stritt zu keinem Zeitpunkt ab, für die Beschwörung und somit auch für den Tod von etwa 50 unschuldigen Menschen verantwortlich zu sein. Er besaß sogar die unglaub-lich Ignoranz, zu behaupten, dass der Tod eben jener ein kleiner Preis sei im Vergleich zu den enormen Fortschritten, welche er, der größte und fähigste aller Ebenenforscher, durch dieses Experiment gemacht hatte. Und um die Rückführung der Dämonen hätte er sich nicht kümmern können, da dies zu viel zeit gekostet hätte. Zeit, welche er auf seine Studien besser verwenden konnte. Der Rat war empört über so viel Gleichgültigkeit. Eliazar wurde der Rang des Großmeisters aberkannt und er wurde von der Akademie verbannt. Sein Labor wurde versiegelt und seine schriftlichen Niederlegungen eingezogen. Einige Tage nach seiner Verbannung tauchte Eliazar jedoch wieder an der Akademie auf. In einem hinterhältigen Angriff gelang es ihm, das Siegel seines Labors zu brechen, einen großen Teil der dort gelagerten, noch nicht gesichteten Unterlagen zu entwenden und mit diesen zu entkommen. Hierbei wurden zwei Meistermagier und vier Lehrlinge, welche sich ihm in den Weg stellten getötet. Eilends stellte man einen Trupp aus erfahrenen Kriegern und Kampfmagiern zusammen, welche den Frevler verfolgen und zur Strecke bringen sollte. Nach etwa dreiwöchiger Verfolgung kehrten von diese jedoch gerade einmal die Hälf-te zurück, und diese auch noch schwerstens verwundet. Sie berichteten, dass man Eliazar bei der Durchfüh-rung eines Rituals angetroffen habe, durch welches er wohl letztlich auf eine andere Ebene geflohen sei.
Beinahe 5 Jahre hörte man nichts von dem wahnsinnigen Nekromanten. Zu dieser Zeit fand jedoch ein Schüler welcher mit dem sortieren von verschiedenen Dingen beschäftigt war eine Nachricht aus dem Nach-lass von Berengards Schüler, in welcher, dieser berichtete, er habe Beweise für die Ermordung seines Meis-ters durch Eliazar. Der Rat leitete daraufhin eine Untersuchung ein, welche zu dem Ergebnis kam, dass Eliazar wohl nicht nur Berengard, sonder auch dessen Schüler getötet hatte.
Eines Tages im Jahre 1791 jedoch ereignete sich ein Vorfall, welcher der Vernichtung des Dorfes doch sehr ähnelte. Auch hier waren einige merkwürdig gestalte Wesen über die Ansiedlung hergefallen und hatten die meisten der Bewohner hingeschlachtet. Einige jedoch welche überlebt hatten, berichteten von einem dunkel gekleideten Mann von kleiner, kräftiger Statur. Dieser habe während des Überfalls auf einem nahegelege-nen Hügel gestanden und in der ganzen Zeit des Massakers auf Pergament geschrieben.
Schnell fand man heraus, dass der Beobachtete der verschwundene Hexer Eliazar war und der Rat der A-kademie beauftragte eine Gruppe von Magiern und Soldaten die Verfolgung aufzunehmen. Auf dem Weg fand eine Spur der Zerstörung. Verbrannte Dörfer und Felder, Leichen von Mensch und Tier, manchmal auch Kinder, in Ritualkreisen liegend und im Schmerz verkrümmt. Einige seiner Opfer, so erkannte man, mussten vor Ihrem Tod die schrecklichsten Qualen ausgestanden haben. Ihre Körper waren grausamst ver-stümmelt und wiesen übelste Wunden auf. Man fand auch solche, denen einige Organe entfernt worden waren.
Die Gruppe verfolgte den Hexenmeister bis zu Tarashs Zorn. Dort, am Rand des Vulkankraters, stellten Sie Eliazar, welcher gerade ein weiteres seiner schändlichen Rituale vorbereitete. Leider waren seine Verfolger zu weit von ihm entfernt um noch ihn noch von seinem Treiben abhalten zu können. Hilflos mussten sie mehrere 100 Schritt weiter unten mit ansehen, wie der Frevler 3 Frauen die Bauchdecke aufschnitt und ihre aus blutenden und schreienden Körper in die glühende Lava stieß und wie er dabei mächtige Formeln aus-rief. Als sie schließlich den Krater erreichten hatte Eliazar bereits ein Tor auf die Elementare Ebene des Feuers geöffnet. Und während er selbst in einem Schutzkreis stand, strömten aus dem Tor, welches in mitten des Lavasees sich geöffnet hatte Dutzende grausigster Kreaturen, welche unter lautem Brüllen auf die Magier zuliefen und sie angriffen.
letzen Endes war es nur dreien der Verfolger gelungen, den Kampf zu überleben, während dem man aber zumindest auch das Tor noch geschlossen hatte. Eliazar war jedoch auch dieses mal mittels eines Teleporta-tionszaubers entkommen.
In den folgenden Jahren wurde immer wieder von einzelnen Gräueltaten berichtet, welche Eliazar verübt haben sollte. Doch erst im Jahr 1799 gelang es einer Gruppe von Häschern, den Hexer zu finden und auch fest zu setzen.
Unter welchen Umständen dies Geschah ist bis heute nicht mehr ganz sicher. Eliazar wurde jedoch in Ei-sen geschlagen und vor den hohen Rat der Akademie zu Talionis geschleift. Dort wurde im das Recht zu Leben aberkannt und er wurde zum Tode verurteilt. Er wurde direkt nach der Urteilsverkündung gehängt. Seine Leiche wurde vergraben, mit verzauberten Nägeln angeschlagen und mit einem Zauber versehen. Welcher seine Wiedererweckung unmöglich machte.
Dies ist sicherlich eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Magierakademie von Talionis und wird sich hoffentlich nie wiederholen.

Fluchrolle aus dem Grab Eliazars

Im Namen Azroths, des Herrn des Feuers, im Namen Tammuz, der Herrin des Vergessens, im Namen Ta-rashs, des Richters, im Namen der, die keinen Namen hat, möge die Weberin uns schützen, möge der, der hier liegt, auf Ewigkeit gebunden sein. Möge er auf Ewigkeit vergessen sein. Möge er auf Ewigkeit gerichtet sein. Möge er auf Ewigkeit aus dem Netz der Spinne ausgelöst und sein Faden zerrissen sein. Heil sei Azroth, Heil sei Tammuz, Heil sei Tarash, Heil sei der Netzwirkerin.
Verflucht sei er der Hexenmeister und verflucht sei jeder der es wagt, den vierfachen Fluch zu brechen. Verflucht sei sein Handeln und Wirken, verflucht sei sein Geschlecht. Verflucht sei alles, was er berührt. Möge das Gras schwarz werden unter seines Fußes tritt und die Bäume verdorren durch seiner Hand Be-rührung und die Blumen verwelken unter seines Atems Hauch. Möge Azroth sich von ihm abwenden und möge Tammuz ihn vergessen machen. Möge Tarash ihn richten und die Weberin seine Fäden zerreißen. Fluch, Fluch und viermal Fluch sei ihm.
Dies sei seine Anklage und sein Richtspruch gegeben am 6. Tag des 3 Monats des 2 Jahres der Herrschaft Herachus, möge sein Geschlecht ewig herrschen.
Angeklagt ist der Großmeister der Dämonologie Eliazar von Trakien, Herr des siebenten Kreises, Meister der Nekromantie und Energetik, jüngster Träger des Stabes von Talion, Wächter der arkanen Linie zwi-schen Emmaus und Talion. Es ist erwiesen, dass der Großmeister der Dämonologie Eliazar von Trakien, Herr des siebenten Kreises, Meister der Nekromantie und Energetik, jüngster Träger des Stabes von Talion, Wächter der arkanen Linie zwischen Herons Wacht und Talion sich folgender Verbrechen schuldig gemacht hat:

Er ermordete seinen Lehrer, den Inhaber des Lehrstuhls für Dämonologie der Akademie zu Talion, Ebene-zum den Großartigen, Herrn des sechsten Kreises, Meister der arkanen Physiologie und Thaumaturgie, o-berster Priskus, Hüter der geheimen Teile der großen Bibliothek, um dessen Platz einzunehmen.
Er verschleierte seinen Mord und ließ einen Unschuldigen an seiner Statt hinrichten, Eliphas Graufuchs, Adept der Nekromantie, möge Eschgal sich seiner erbarmen.
Er nahm sein Amt ein und bemächtigte sich der geheimen Teile der großen Bibliothek.
Er studierte die verbotenen Schriften ohne das Wissen der anderen Großmeister und ohne einen Hüter zu Hilfe zu bitten. Sein so erworbenes Wissen nutzte er auf wahrhaft abscheuliche Weise.
Er brach die Linien der Macht um so einfacher in die Anderswelten zu gelangen.
Er verschleppte Kreaturen aus den Anderswelten in diese Ebene.
Er entführte Menschen und setzte sie in den anderen Ebenen aus.
Er forschte ohne Genehmigung der Akademie an energetischen Feldern und löschte die Dörfer Schluchtdorf und Trollstein durch seine Experimente aus. Jedes lebendige Wesen, ob Tier oder Mensch, verstarben und verwandelten sich in Rauch, möge Eschgal sich ihrer annehmen.
Er verführte zwei Adepten zum Missbrauch der Nekromantie, indem er sie getötete Priester wieder erwe-cken ließ, um mehr über das Reich Eschgals zu erfahren.
Er verführte dieselben Adepten zum Missbrauch der Nekromantie, indem er einen Magier wiedererwecken ließ, der für das Reich Tammuz gedacht war und ihn wieder wandeln ließ, um ihm seinen Schicksal zu entziehen.
Er bestach einen königlichen Richter falsche Todesurteile zu erteilen, um sich in Besitz der Verurteilten zu bringen und mit diesen nicht durch die Akademie autorisierte Experimente in Zwischen – Ebenen – Magie zu vollziehen.
Er opferte vier Jungfrauen, möge Eschgal ihnen gnädig sein, einer unbekannten Wesenheit, die er durch ein extradimensionales Tor beschwor zu keinem anderen Zweck, als seine eigene Neugierde zu stillen.
Er verfluchte ein Dorf, auf dass die Milch dort sauer würde und das Wasser sich in Blut verwandle aus keinem anderen Grund, als dass der Wirt ihn beleidigt und der Met ihm zu teuer war.
Er tötete den Vorstand der Akademie zu Talion als dieser ihn wegen seiner Untaten zu Rechenschaft zie-hen wollte, ebenso drei Meister der Akademie. Auf seiner Flucht durchquerte er drei Ebenen, vernichtete vier Dörfer, ermordete über sechzig Soldaten seiner Majestät, möge er ewig herrschen, verstümmelte sechs Adepten und tötete 12 Akolythen, erregte Tarashs Zorn, auf dass dieser glühendes Feuer über eine unserer schönsten Städte ergoss und beschwor ungezählte Kreaturen aus anderen Ebenen herbei, die großes Unheil anrichteten. Aufgrund all dessen wird er verurteilt zu ewigem Leid.

Niemals soll ihn der Tod ereilen.
Niemals soll sich Eschgal seiner erbarmen.
Niemals soll Tammuz ihn ins Vergessen reißen.
Sein Name soll ausgetilgt sein.
Seine Macht ihm genommen.
Sein Leib gefoltert, geknechtet und zerbrochen.
Sein Geist gefangen, geknechtet und unterjocht.
Im Sarg soll er ruhen wie ein Toter ohne Erlösung zu erlangen.
Das Gesicht nach unten, die Hände und Füße von Nägeln durchbohrt, das Urteil vor Augen, so soll er ver-graben sein am heiligen Ort, dessen Hüter er war.
Alle Ehren seien ihm aberkannt.
Alles Wissen, welches er gewann, soll verborgen werden im verbotenen Teil der Bibliothek.
Seine Forschungen sollen verboten werden.
Seine Verbündeten werden zu ewigem Kerker verurteilt.
Verflucht sei er als Hexenmeister Verflucht sei sein Handeln und Wirken, verflucht sei sein Geschlecht. Verflucht sei alles, was er berührte. Möge Azroth sich von ihm abwenden und möge Tammuz ihn vergessen machen. Möge Tarash ihn richten und die Weberin seine Fäden zerreißen. Fluch, Fluch und viermal Fluch sei ihm.
So ist es Im Namen Azroths, des Herrn des Feuers, im Namen Tammuz, der Herrin des Vergessens, im Na-men Tarashs, des Richters, im Namen der, die keinen Namen hat, beschlossen und verkündet von dem Rat der Akademie zu Talion.

Eleris von Akron, Großmeister der Elementarmagie
Borum, der Schwarze, Großmeister der Antimagie
Neferkaseth von Schweden, Großmeisterin der Alchimie
Nepumuk der Weise, Großmeister der Zeitmagie
Skyvalerion Kronprintz der brennenden Ebenen, Großmeister der Magietheorie
Frug´kum, Meister des Schamanismus
Theophrast von Tammrien, Meister der Energetik
Ugh Bibliophilus, Bibliothekar der großen Bibliothek
Im Namen Azroths, des Herrn des Feuers, im Namen Tammuz, der Herrin des Vergessens, im Namen Ta-rashs, des Richters, im Namen der, die keinen Namen hat,Gehört und bestätigt von unserem allergnädigsten König Herachus dem ersten, möge seine Herrschaft ewig wären.


Es gibt keine Legende über den genauen Aufstieg des Eliazar, aber es gibt einen Bericht, wie er vernichtet wurde, nachdem er zum Gott sich aufschwang. Dieser Bericht sei euch hiermit gegeben.

Brief des Hauptmanns Arnulf, Befehlshaber der Garde des Freiherrn zu Löwen, an seinen Onkel den Baron zu Steinthal

Lieber Onkel,

gesegnet seiest du in Pathor! Bitte setzte dich und rege dich nicht auf, wenn du dieses hier liest, denn Pa-thor braucht dich! Fremde sind in das Kloster des Pathor eingedrungen und Ungeheuerliches ist geschehen zur Jahreswende! Es sind Berichte, die direkt aus den alten Legenden und Mythen der Heldensagen Erid-meas stammen könnten. Doch ich befürchte, die Berichte spiegeln die Wahrheit und sind keine Legenden.
Wir erhielten kurz nach der Jahreswende einen Boten, der uns für das Kloster um Hilfe bat und ich befinde mich gleichsam schon auf dem Rücken meines Pferdes, während ich dies hier schreibe, um an diese heilige Stätte zu eilen. Zur Zeit bin ich der Befehlshaber der hiesigen Truppen. Der Freiherr von Löwen ringt ge-rade mit dem Tode, denn nach dem Bericht bekam er ein Stechen in der Brust und die Heiler sagten, wenn er sich weiter aufrege, so würde sein Herz stehen bleiben. Ich habe alle meine Männer zum Kloster geschickt mit dem Befehl, jeden zu töten, der sich auf mehr als 10 Schritte nähert. Außerdem habe ich nach Hilfe geschickt, einmal direkt zum König, einmal an die Magierakademie zu Talionis und als drittes an den Haupttempel Pathors, Herons und Tarashs in Eridion. Ich befürchte allerdings, die Truppen können frühes-tens in drei Wochen eintreffen Deshalb wende ich mich an dich in meiner Not Onkel. Du musst mir so schnell wie möglich Männer schicken, damit wir das Kloster halten können, egal was passiert.
Es war außerordentlich schwierig herauszufinden, was genau dort geschehen ist, aber aus dem Bericht des Boten habe ich versucht mir ein Bild zu entwerfen. Verzeih, wenn es etwas weitschweifig ist und ich des öfteren Dinge wiederhole, die du schon weißt, aber dies hilft mir, meine Gedanken zu ordnen.
Wie du sicherlich weißt beherbergt das Kloster des Pathor, dass in der Freistätte des Herrn zu Löwen liegt und eines der ältesten Klöster Eridmeas ist, die Zwillinge Kang und Kulos. Diese sind laut der Legende die letzten Thronerben eines der ältesten Königsgeschlechter Eridmeas. Sicherlich kennst du die Legende, doch ich möchte sie noch einmal wiederholen in kurzer Fassung, damit ich auch ganz sicher sein kann, dass wir das gleiche wissen.

Einst sandte Bartholomeus XVI, der gute König ganz Eridmeas, seinen treuen Magier Monostratos nach Rhyat, denn in der Kornkammer des Reiches waren seltsame Ruinen gefunden worden aus längst vergesse-nen Zeiten. Doch als Monostratos und die Kordiale des Königs dort ankamen, wandelten sie sich und sie wandten sich dem Bösen zu, nachdem sie unterirdische Kammern einer längst vergessenen Stadt betreten hatten. Sie unterjochten die Bevölkerung Rhyats, errichteten eine riesige Feste und bereiteten sich auf den Krieg gegen das restliche Land vor. Da sandte Bartholomeus ein Heer, doch diese wurde vernichtet und in seiner höchsten Not sandte er seinen eigenen Sohn Kulos mit einem zweiten Heer, um dem Schrecken ein Ende zu setzen, obwohl er wusste durch die Weissagung der Götter, dass er diesen Sohn verlieren würde an ein Schicksal schlimmer als der Tod. Und Kulos zog in die Ebene von Rhyat Doch da traf der Zorn der Götter Rhyat und ein gewaltiger Stern fiel leuchtend vom Himmel und sein giftiger Hauch verwandelte alles, was er berührte in Geschöpfe der Finsternis. So entstand Rhyat, die Geburtsstätte der Unlichen, wo Untote, Vampire, Nachzehrer und anderes wandelt. Kulos selbst aber wurde von Monostratos gefangenge-nommen und gefoltert und es heißt seine Seele wurde ihm entrissen und durch das Herz des Bösen ersetzt.
Daraufhin wurde er zum ersten der Unlichenkönige und er nahm ein Schwert, geschmiedet aus dem tod-bringenden Sterneneisen und fiel in Eridmea ein mit seinem Heer aus Unholden und erwürgte seinen Vater mit eigenen Händen als dieser sich ihm entgegenstellte.
Es heißt, dies sei der schlimmste Krieg gewesen, der das Land je verheert hat. Die Schlachten zwischen den Brüdern waren so gewaltig, als Kang versuchte seinem dem Bösen anheim gefallenen Bruder aufzuhalten, dass beinah alles Leben erloschen wäre. Da griff Pathor, der Gott des Wissens ein und bannte Kulos in eine Kammer außerhalb der Zeit und errichtete ein Kloster über dem Körper und erklärte das umliegende Land zu seiner Freistätte, dem heiligsten Orte Pathors in Eridmea, auf dass niemals jemand es wagte, ihn zu befreien aus seinem ewigen Kerker. Doch das Schicksal hatte geweissagt, dass wenn einer der beiden Brüder den anderen überlebte, das letzte Zeitalter anbrechen wird. Und so nahm Pathor voller Trauer im Herzen auch Kang, den Guten, und versiegelte ihn in einer Kammer außerhalb der Zeit neben seinem Bruder, auf dass beide ewiglich in der Krypta bleiben und das letzte Zeitalter nie anbräche. Soweit die Legende.

Nun begab es sich wohl, dass das Kloster in diesem Jahr ausgewählt wurde als Treffpunkt für den Konvent, das Treffen aller in der Nähe wohnenden Priester, zur jährlichen Beratung. Dieses Jahr war diese Beratung besonders wichtig, da seid einigen Monaten sich hartnäckig das Gerücht hielt, dem bösen Hexen-meister Eliazar sei es gelungen, zum Gotte zu werden. Nun wissen wir beide, dass es seid Jahrtausenden nur 18 GÖTTER in Eridmea gibt, doch wir wissen auch, dass das Gerücht um einen 19 Gott sich hartnä-ckig hält. Immer wieder scheint diese Sagengestalt gestalt annehmen zu wollen, um unser geliebtes Land in Blut zu ertränken. So hatte König Sedain I, möge er ewig herrschen, beschlossen, ein für allemal zu klären, wie viele Götter und welche in Eridmea verehrt werden sollen und wie mit diesen „Priestern des 19.“ Zu verfahren sei. Und wirklich tauchte wohl einer dieser so genannten Priester auf dem Konvent auf und be-hauptete, sein Herr Eliazar sei zum Gotte geworden, denn es hätte vor Jahrtausenden schon einen 19. Gott gegeben und nach dessen Verbannung und Vernichtung sei sein Stuhl nun frei geworden und von seinem Herren Eliazar neu besetzt. Dies muss zu furchtbarer Unruhe geführt haben unter den Priestern und es heißt, dieser Mann hätte Wunder gewirkt, um die Macht seines Gottes zu beweisen.
Außer den Priestern kamen wohl vielerlei Recken aus unterschiedlichen Landen und allerlei seltsames Volk um die Gastfreundschaft des Klosters zu erbitten und manche behaupteten, sie hätten den Aufstieg Elia-zars zum Gott – in einer Taverne ! übrigens, die nun ein „heiliger Ort“ sein soll ! – gesehen. So kam es wohl dazu, dass die anwesenden Priester und die Fremden die Götter um Hilfe anflehten, gegen diesen Dämon, der sich in die Sphäre der Götter aufzuschwingen gewagt hatte. Und wahrlich, es heißt, die Götter schick-ten ihnen eine Vision, dass es in ihren Händen läge, dass, was Menschenwerk sei wieder auf die alten Pfade der Wahrheit zurückzulenken. Leider kenne ich den Wortlaut der Vision nicht genau, doch es scheint, als hätten die Recken die sterblichen Überreste dieses ehemaligen Hexenmeisters aus den Feenlanden ? zu ber-gen. Außerdem mussten sie die magische Macht Eridmeas herbeirufen – ich habe von Magie leider keine Ahnung, Onkel, aber es hatte etwas mit den Monolithen zu tun – und den Segen der Götter erlangen. Dazu reisten sie wohl zu den Haupttempel der Götter wo sie sich dann auf mannigfaltige Art den Göttern als würdig erwiesen und so Symbole erhielten, die den göttliche Zustimmung für ihr Handeln ausdrückten. So ist es ihnen gelungen jede Aufgabe zu bewältigen, die der Gott ihnen jeweils stellte. Mir wurde berichtet, dass sie für die Göttin Candra mit wilden Wölfen kämpften, dass für Heron einer von ihnen in eine Schlacht zog und gleich Heron selbst die Unlichen besiegte, dass sie ein gerechtes Urteil fällten, um Tarash wohlgefällig zu sein, dass sie klug und belesen ihren Wert Pathor bewiesen und sein Allerheiligstes herstell-ten und vielerlei mehr, was ich noch zu erfahren hoffe. Und auch, wenn ich gutheiße, was diese Helden wohl zu tun gedachten und was sie vollbrachten an Taten, so muss ich sie doch verdammen, für ihr weiteres Handeln. Denn es scheint, als wenn es in der Vision geheißen hätte, dass sie einen Krieger aus uraltem, königlichen Geschlechte benötigen, den Gott / Dämon / Hexenmeister zu bezwingen. Und diese Narren, oh, diese furchtbaren Narren, versuchten das Gefängnis des Pathor aufzubrechen, um einen der Königssöhne zu befreien. Wobei wahrlich furchtbar daran ist, dass anscheinend die verblendeten Anhänger dieses Eliazar schon vorher heimlich in das Kloster eingedrungen waren, und die dortigen Mönche gefoltert, ermordet und ihren Platz eingenommen hatten. Und niemand, niemand hat es bemerkt vor Ende des dritten Tages! Wie ist dies möglich? Doch es scheint so, als hätten diese Fanatiker alle geblendet und alles getan, damit die Recken den bösen Bruder erwecken, auf dass Kulos der Schlächter wieder wandelte unter der Sonne Rhyats. Heil sei den Helden, dass sie sich nicht auf Dauer blenden ließen und allen Bestrebungen des Bösen zum Trotz nicht den Unlichenkönig aus seiner Krypta befreiten. Anscheinend entdeckten die Weisen unter ihnen den Betrug und vernichteten die falschen Pathormönche, die zu fliehen versuchten. Dann gelang es ihnen unter manniglichen Schwierigkeiten beinah alles zu erringen, was benötigt ward, einen der beiden Brüder zu befreien. Doch anscheinend war ihnen bewusst, dass es für sie keine Möglichkeit gab, zu entscheiden, wen sie erweckten. Und so geschah es, dass wohl einer von ihnen namens Scyvaheri sich opferte und das königliche Schwert des Kang ergriff aus dem Tempel. Wohl bewusst war es den dort Anwesenden, dass damit sein Leben verwirkt war, doch es geschah trotzdem. Und der Bote berichtet von dem Wunder, dass dann geschah, denn die Seele Kangs verschmolz mit der Seele des Recken und aus zwei Wesen wurde eines. Und der, der nun weder Kang noch Scyvaheri, sondern beides war, schritt zum Schlachtfeld.
Und gewaltig muss es gewesen sein als die Magier rangen mit der Magie Eridmeas und die Priester anfleh-ten die Götter und herabgebannt wurde der, der sich zu Unrecht aufgeschwungen hatte in die Reihen der Götter. Und grauenhaft ward der Kampf, der wogte zwischen dem falschen Gott und dem Helden des Lichtes, während die Schlacht um sie herum tobte, und Verteidiger auf Verteidiger fiel, um den Kreis der Magier zu bewahren vor den Horden der Untoten und Monstren, die herbeigeeilt waren , ihren Herren zu schützen. Und eine gewaltige Schlacht brandete über die Ebene, während der Gesang der Magier erscholl und das Flehen der Priester zu den Göttern drang und Scyvaheri – Kang niederrang Eliazar, den falschen Gott.
Und als die Schlacht beendet war lagen die Verwundeten und die Toten zusammen mit den verrottenden Leichnahmen der Bestien soweit man blickte und kein einziger Kämpfer stand mehr auf seinen Beinen. Doch in ihrer Mitte lag furchtbar durchbohrt von der Klinge des Eliazar der Krieger des Lichtes. Und kein Heiler vermochte seine Wunden zu heilen und kein Zauber konnte ihn retten. Und so barg man den Körper und brachte ihn in den Tempel, um für ihn zu beten. Da erscholl eine Stimme, wie ein Donnergrollen und Heron befahl den Krieger herauszubringen unter den freien Himmel und das Antlitz der Sterne. Und man brachte den Sterbenden zu dem geweihten Orte Tarashs und Hanumaks, wo eine Flamme entbrannte auf dem Stuhl, der dort gebaut ward zu Ehren der Götter. Und die Stimme des Heron erfüllte die Weiten des Klosters und die Herzen der Menschen, als er den Sterbenden aufforderte ob seiner Taten sich zu ihm zu gesellen, auf dass er in den kommenden Kriegen an seiner Seite streite. Doch der Krieger des Lichtes sehnte sich nach dem Reiche Eschgals und auch wenn sein Mut groß war, so war er doch zu bescheiden. Und er lehnte diese Ehre ab.
Da verschwand der Körper in heiligen Flammen und die Seele des Kang wurde erlöst, auf dass er einkehre in das lichte Reich Eschgals und die Seele des Recken namens Scyvaheri wurde erlöst, auf das er einkehre in das Reich des Westens, wohin seine Elfenseele sich wünschte. Und so starb Kang, der lichte Bruder, und Kulos überlebte ihn in seinem Gefängnis der Zeit. So endete der Bericht des Boten, der mir gesandt wurde.

Wie viel davon wahr ist, wissen nur die Götter. Doch ich reise nun auf dem schnellsten meiner Pferde dort-hin, um zu sehen, was dort wirklich geschehen ist und mich den Folgen zu stellen, die ich dort vorfinden werde. Möge der Segen der Götter über allen dortigen Helden sein, wenn es wahr ist, dass sie den falschen Gott bezwangen.
Mögen sie verflucht sein dafür, dass sie den einen Bruder dafür opferten.
Und mögen die Götter uns gnädig sein in den kommenden Zeiten, denn nun wird die Prophezeiung wahr werden:

„Und so denn der eine Bruder den anderen überlebt, wisse,
dann wird anbrechen dass letzte Zeitalter Eridmeas,
auf dass die Welt sich wandle
und Götter und Sterbliche miteinander ringen
im letzten aller Kämpfe“

Sei versichert meiner aufrichtigen Zuneigung, Onkel, und bete für uns alle.

Dein Neffe Arnulf
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