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Im Namen seiner allergnädigsten Majestät unseres Königs Sedain I aus dem Geschlechte der Drachenkrieger, Oberstem Befehlshaber der Armee, Befrieder des Reiches, Hüter des Rechtes, möge er ewig herrschen, sei hiermit aufgrund seiner göttlichen Weisheit Folgendes dem ganzen Volk bekannt gegeben auf das es als Gesetz im ganzen Lande ab jetzt und immerdar gelte: Wir stellen hiermit das in den alten Schriften überlieferte und in Vergessenheit geratene Amt des Auditors wieder her. Dies geschieht in der Sitte und Nachfolge der ersten Könige Eridmeas. Ein Auditor ist ein Mann oder eine Frau, es sei gleich ob aus dem Geschlechte der Menschen, Elfen, Zwerge oder Drachen, den der König auserwählt hat. Er ist die Stimme des Königs. Er ist das Auge und Ohr des Königs. Er ist Hand und Richtschwert des Königs. Ihm sei gegeben alle Macht, als sei er der König selbst. Er ist nur dem König und den Göttern Rechenschaft schuldig. Er vermag alles zu tun in diesem Lande, was auch der König zu befehlen vermag. Er steht vom Range her über allen anderen Wesen außer der Person des Königs selbst und den Göttern. Selbst die Hohepriester der einzelnen Götterorden sollen ihr Haupt vor ihm beugen und er soll das Recht haben, im Namen des Königs ihnen gegenüber zu handeln, als wäre er der König selbst. Jedes Wesen in Eridmea hat die durch keinen Umstand abänderliche Pflicht dem Auditor Respekt zu Zollen als wäre er sein Herr, der König. Das heißt Ein Auditor hat das Recht, die Macht und die Pflicht Gesetze zu erlassen, Richtsprüche zu tätigen und den Vollzug dieser durchzusetzen, wobei die erlassenen Gesetze ihm Richtschnur sein sollen, doch es ganz in seinem Willen liegt, eine Strafe abzumildern oder zu verschärfen. Ein Auditor hat das Recht, die Macht und die Pflicht zum Wohle des Volkes zu handeln und den Willen seines königlichen Herrn durchzusetzen gegenüber einer jeden Person, sei sie Priester, Adeliger oder Bauer. Ein jeder gehorche seinem Befehle sofort und ohne zu fragen. Ein Auditor hat das Recht an jedem Orte zu fordern, was er wünscht, egal ob das Gastfreundschaft für seine Person, Unterstützung seines Auftrages, Dienste, die man ihm leistet, oder Güter, die man ihm gibt, betrifft. Keiner verweigere sich seinem Befehle und sein Wunsch sei wie ein Befehl aus dem Munde des Königs. Wer es wagt, einem Auditor seine Rechte zu versagen oder ihn anzweifelt oder ihm nicht in allen Belangen zu diensten ist, wird von diesem bestraft nach dessem Gutdünken. Er soll an jenem Rechtsbrecher handeln wie es ihm beliebt. Wer einen Auditor zu behindern wagt in seiner Amtsausübung, sei es durch Widerstreben, Lüge, Unwillen oder gar Befehlsverweigerung oder täuschendes Handeln, der soll behandelt werden wie ein Verräter an der Krone. Die Hälfte seines Besitzes fällt an die Krone, seiner Familie werden alle Ämter und Ehren abgesprochen und er selbst soll des Todes durch verhungern sterben, öffentlich zur Schau gestellt auf dem großen Marktplatz zu Eridion auf dass die Menge mit ihm mache, wonach es ihr gelüstet. Wer Hand gegen einen Auditor hebt und es wagt, diesen körperlich oder geistig zu schädigen, zu verzaubern, zu vergiften, zu verwunden oder gar zu töten, der wird behandelt wie ein Hochverräter an der Krone. Sein gesamter Besitz soll eingezogen werden und an die Krone fallen und er selbst wird geblendet angekettet für die Dauer eines Mondes auf dem großen Marktplatze zu Eridion, auf dass die Menge mit ihm mache, wonach es ihr gelüstet. Danach sollen seine Gliedmaßen mit einer eisernen Stange gebrochen werden, auf dass er auf das Rad gefochten werden kann und er soll dort bleiben zur Mahnung, bis die Krähen sein Gebein sauber genagt haben. Seine Söhne, falls sie das sechszehnte Jahr überschritten haben, sollen den Tod des Strangs sterben vor den Augen ihres Vaters. Seine Söhne, die das sechzehnte Lebensjahr noch nicht überschritten haben, sei ein schmerzloses Gift zu geben. Seinen Töchtern, wenn sie noch nicht verheiratet, sei der Eintritt in einen Orden gestattet, oder die Einnahme eines schmerzlosen Giftes, das gleiche gilt für sein Weib, dem eine Widerheirat nicht gestattet sei. So sei es beschlossen und bezeugt vor den Göttern und verkündet dem ganzen Volke.
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