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Ergänzung zu den Gesetzen die Götter betreffend. Hiermit sei fürderhin untersagt, dass irgendeine Person im Reiche sich anmaßt, eine andere zu töten mit Ausnahme der durch die Gerichtsbarkeit eingesetzten Henker des Reiches oder der Soldaten des Reiches, beide in Erfüllung ihrer Pflicht, dass Recht und das Reich zu verteidigen, zu schützen und die Gesetze zu erhalten. Es ist somit auch keinem Priester mehr gestattet, das Leben eines denkenden Wesens zu beenden. Sollte ein Priester diesem Gesetze zuwider handeln ist er zu verurteilen wie ein gemeiner Mörder. Somit sollen folgende Regelungen in Kraft treten: Alle Candrapriester haben sich in der Nacht des Neumondes zu einem Tempel zu begeben und sind dort zu inhaftieren, damit sie niemandem mehr schaden können, wenn sich ihre Gestalt in die eines Wolfes verwandelt. Königliche Wachen sollen zum Schutze der Bevölkerung dieses Überwachen. Sollte ein Priester nicht mehr rechtzeitig einen Tempel aufsuchen können, so soll er sich an den nächsten königlichen Wachposten oder Adeligen oder Richter oder Stadtrat oder Dorfvorsteher wenden, auf dass man ihn für diese Nacht in Bande schlägt. Allen Priestern der Anderen, die auch die Schicksalsgöttin oder die Weberin genannt wird, sei hiermit für immer untersagt, ein denkendes Wesen zu töten. Es ist nicht ihr Recht und sie stehen nicht außerhalb der Gesetze Eridmeas. Auch wenn sie meinen, es sei der Befehl ihrer Göttin, haben sie den Gesetzen Eridmeas zu gehorchen. Sollte einer von ihnen glauben, dass seine Göttin den Tod einer Person wünscht, so sei ihm versichert, dass seine Gottheit mächtig genug sein dürfte, diesen Tod selbst herbei zu führen. Die Sitte der Schicksalspriester sich selbst als nur ihrer Göttin verantwortlich zu sehen, begünstigt Missbrauch und Willkür und wird von uns nicht mehr toleriert. Allen Hannumakpriestern sei in Zukunft das Bauopfer untersagt, es sei denn, es handelt sich um eine vernunftlose Kreatur. Das bisherige Gesetz sei aufgehoben, denn es ist uns zu Ohren gekommen, dass manche, die sich melden, dies nicht freiwillig tun, sondern auf Drängen ihrer Familie. Um die zu schützen, die es selbst nicht können, sei deshalb das Bauopfer untersagt. Allen Anuket Priestern sei das so genannte Sturmopfer untersagt. Es ist uns zu Ohren gekommen, dass es die Sitte gibt, zu besonderen Gelegenheiten einen Menschen den Meeresfluten zu übergeben um Anuket gnädig zu stimmen, einen Sturm abzuwenden oder den Fischreichtum zu vermehren. Dies ist eine Unsitte. Eine Gottheit tuet was sie will und weder der Sturm noch die Fischschwärme lassen sich durch den Tod eines denkenden Wesens beeinflussen. Alle Moluk K´thanpriester seien gewarnt. Sollte bei ihren Gottesdiensten auch nur ein Einziger Schaden nehmen oder zu Tode kommen, wird der Tempel, in dem diese Schandtat stattfand, geschlossen und alle dortigen Priester auf das Strengste verurteilt. Alle Eschgalpriester seien gewarnt. Sollten sie einem Sterbenden ihre so genannte Hilfe angedeihen lassen und ihn töten vor seiner Zeit, so sollen sie nicht anders beurteilt werden, als gemeine Mörder. Nur, wenn ein Sinaspriester seine Zustimmung gibt, dass ein Kämpfer unrettbar verwundet oder ein Kranker unheilbar verzehret von der Krankheit oder von einem Gifte, mögen sie ihn erlösen. Alle Bregathpriester seien gewarnt. Es ist uns zu Ohren gekommen, dass manche von ihnen heimlich Holzfäller oder Brandroder töten. Dies ist zwar nur ein Gerücht, doch sei der Orden des Bregath gewarnt, dass Wir diese Sitte nicht dulden werden in unserem Reich und einen jeden, der dies tut, behandeln werden wie einen gemeinen Mörder. Alle Tarashpriester seien in ihrem Richteramt bestätigt. Es ist ihnen erlaubt, Todesurteile zu fällen und auszuführen, wenn kein Henker vorhanden ist. Alle Heronpriester seien in ihrem Amt als Ritter für das Reich bestätigt. Möge ihr Schwertarm stark und ihr Schild unzerbrechlich sein, wenn sie das Reich verteidigen. In der Schlacht und während des Wachdienstes steht es ihnen frei, die Feinde des Landes zu töten. Ebenso dürfen sie jederzeit und an jedem Ort Verbrecher hinrichten, wenn sie sie aufspüren, doch sollen sie den Vollzug der Tat dem ansässigen Richter melden. Sollte es in einer anderen Situation zu einer Tötung kommen vertrauen wir darauf, dass die Ordensobersten diesen Fall untersuchen und über ihren Priester zu Gericht sitzen, um bei einem Fehlverhalten die ihnen gefälligen Konsequenzen zu ziehen. Dies ist unser fester Entschluß und Wille und wir sind sicher, er ist den Göttern wohlgefällig und schafft nur barbarische Bräuche früherer Zeiten ab, die aus Aberglauben, Furcht und Missgunst der Menschen entstanden sind.
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