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Alogrimonde


Die Wanderin Die Diebin Die Schelmin Die Finderin der Wege Die niemals alternde und ewig junge Die Beschützerin der Ausgestoßenen

Gottesbeschreibung / der Glauben

Bei Alogrimonde handelt es sich um die Göttin der Wanderschaft, der List, der Diebe und der Scherze, vor allem der Boshaften. Die „Ewige Wanderin“ wird oft als junge Frau mit einem Wanderstab darge-stellt, der auch das Symbol dieser Gottheit ist. Alogrimonde ist eine fröhliche Gottheit, ihre Kennzeichen sind Lebenslust, Neugier und Humor, au-ßerdem ein ganz eigener Blick auf die Regeln der Welt. Sie ist offen für alles Neue und haßt alles Starre, besonders auch im Denken der Menschen und so kommt es nicht von ungefähr, dass sie als Schutzherrin der Entdecker, Erfinder und Diebe und Spitzbuben gilt. Besitz ist nichts weiter als Illusi-on, der Glaube, etwas beherrschen und besitzen zu können, ist ein Irrglaube und Alogrimonde ist nur zu gerne Bereit, diesen Glauben zu begradigen. Den Mächtigen Streiche zu spielen, damit sie ein wenig von ihrem hohen Roß herunter kommen, den Reichen ihren Besitz stehlen, damit sie ein wenig Demut lernen, all dies ist ihr ein Vergnügen. Dabei kann sie zwar ein wenig boshaft sein, doch gilt sie im Allgemeinen eher als liebenswerte und freundliche Gottheit. Stets ist sie bereit, den Armen zu ge-ben und die Schwachen zu schützen. Sie sorgt für die Ausgestoßenen und alle, die von der Gesell-schaft nicht akzeptiert werden. Niemand ist „zu anders“ um von Alogrimonde nicht akzeptiert zu wer-den und sie protegiert all die zwielichtigen Gestalten, die von anderen Göttern nur mit einem Nase-rümpfen betrachtet werden. Doch setzt sie dabei auch eine Grenze. Stehlen, Lügen, vielleicht auch Erpressen, jederzeit. Morden und Brandschatzen nie. Ihre Gläubigen mögen zwar als Schurken ange-sehen werden, doch untereinander haben sie einen strengen Ehrenkodex und sie wissen ganz genau, dass ihre Göttin zwar vieles toleriert, aber es einem auch sehr schlecht ergehen kann, wenn man ih-ren Zorn wirklich herausfordert. List und Humor sind die Waffen der Alogrimonde, keine Brutalität. Die meisten Alogrimonde Gläubigen stammen aus den ärmsten Schichten der Bevölkerung, Leute, die früh das harte Leben auf der Straße kennen gelernt haben. Doch es gibt auch Adelige, die einfach in sich den lockendenden, schalkhaften Ruf der Alogrimonde hören und einige Gelehrte, die statt Azroth oder Pathor zu folgen, sich eher auf ihre Neugier und die genialen Inspirationen der Wanderin verlas-sen, die sie vielleicht weit ab von den bekannten Wegen zu völlig neuen Erkenntnissen führt. Jedem Alogrimonde Gläubigen ist der Hang inne, Dinge zu „Finden“, die ihm so „verloren“ aussahen und die meisten von ihnen sind genauso rastlos wie ihre Göttin.

Stellung im Pantheon:

Alogrimonde ist die Tochter von Tarash und Tanesh, dem Göttervater und der Göttermutter, und sie ist die Zwillingsschwester von Candra der Jägerin. Vielleicht kommt daher ihr unbändiger Drang zur Wanderschaft und ähnlich wie ihre Schwester durchstreift sie gerne die Wildnis, allerdings ist sie eher bei den Städten und den Menschen zu Hause. Ihre Stellung im Pantheon ist die einer eher niederen Gottheit. Sie wird niemals so mächtig sein, wie ihre Eltern oder die Göttinnen des Todes oder der Gott der Magie. Aber auf ihre eigene Weise wird sie anerkannt. Auch wenn ihre göttlichen Geschwister vielleicht manchmal die Nase über ihr Treiben rümpfen, so ist sie eher wie eine geliebte Schwester, der man eine Menge verzeiht. Und auch wenn es öffentlich niemals gesagt würde, so erkennen die anderen durchaus an, dass sie für die Menschen eine wertvolle Funktion erfüllt. Zumindest ihr Bruder Libos erkennt außerdem in ihr eine verwandte Seele, die vielleicht auf andere Art aber genauso inten-siv wie er das Leben zu feiern weiß, deshalb mögen Libos – und Alogrimondepriester einander norma-lerweise auch. Beide sehen in Tavernen oft ihren Lieblingsort, wenn auch vielleicht mit unterschiedli-chen Absichten. Allerdings bringt ihre Tätigkeit Alogrimonde durchaus auch in direkten Konflikt mit den anderen. Ihr Vater Tarash ist schließlich der Richter und nur zu oft urteilen in der Welt die Diener Ta-rashs über die Anhänger Alogrimondes. Außerdem gibt es da noch Aldros, den Gott des ehrlichen Handels. Auch wenn es keine direkte Feindschaft zwischen beiden gibt, so gibt es doch kaum zwei Götter, die einander so unsympathisch sind. Alogrimonde hält Aldros für einen tot langweiligen, hu-morlosen, engstirnigen Deppen, dessen Wirkungskreis ja vielleicht wichtig ist, der aber das Wesentliche der Menschen – ihre stete Wandelbarkeit – niemals verstehen wird. Er hält sie (glaubt Alogrimon-de) für eine etwas hirnlose, leichtsinnige, boshafte Diebin, die ehr ihr eigenes Vergnügen im Sinn hat, als konstruktiv zum Aufbau der Welt beizutragen und die niemals sich lange genug mit etwas beschäf-tigt hat um je über die Konsequenzen ihres Handelns nachzudenken. ( Ob diese Einschätzung so stimmt, weiß allerdings nur Aldros.  Auf jeden Fall sind die beiden einander nicht besonders gewo-gen und es ist Alogrimonde ein diebisches Vergnügen, Aldros zu ärgern. Doch auch hier zieht sie eine Grenze, zwischen boshafter Neckerei und wirklichem Schaden. Alogrimonde macht den Aldrosjüngern vielleicht oft das Leben schwer und verführt sie zum Abfall, doch sie würde den Gläubigen des Aldros niemals ernsthaft ohne Grund schaden. Außerdem würden das die anderen Götter sicherlich nicht tolerieren.

Priesterorden:

Alogrimonde besitzt zwar ein Priesterschaft, so wie die anderen Götter auch, aber natürlich ist diese ähnlich dem Vorbild ihrer Göttin veränderlich und anders, als alle anderen Orden. Man kann jedoch sagen, dass es zwei beständige Hauptrichtungen ihres Ordens gibt: diejenigen, die die Gilde der Die-be beschützen und eher für sozialen Ausgleich und den Schutz der Ärmsten sorgen, und diejenigen, die wandern ( wenn vielleicht auch nur im Geiste) und als Entdecker, Erfinder und Künstler tätig sind. Die erste Richtung wird meistens nur der „Orden der Diebe“ und die zweite Richtung „Der Orden der Wanderer“ genannt. Der Orden der Diebe hat vielfältige Aufgaben. Zum einen liegt es an ihm die Gilden zu kontrollieren, die eher im Schatten des Gesetzes agieren. Auch wenn Alogrimonde die ist, die Regeln bricht, ist es in diesem Fall die Aufgabe des Ordens dafür zu Sorgen, dass gewisse Regeln eingehalten werden. Dieser Orden verwaltet außerdem Weisen und Armenhäuser, in denen so manche Weise eine inte-ressante Ausbildung erhalten hat und er baut ein soziales Netz auf mit denen die Gläubigen versorgt werden, die sich gerade nicht selbst versorgen können, sei es aus Alter oder Krankheit oder weil sie gerade im Kerker sitzen, wobei dann auch für deren Familien gesorgt wird. Da dies relativ statische Aufgaben sind, beugen die Priester dieses Ordens die Regel, dass man maximal eine Woche an ei-nem Ort bleiben darf ein wenig, wobei sie außerordentlich kreativ dabei sind. So gibt es die Legende, dass ein besonders geliebter Priester der Alogrimonde, der sich in der Hauptstadt um die Gilde küm-mert, in jedem Hauskeller der Stadt ein Bett hat und seinen Schlafplatz täglich wechselt, weil er be-hauptet, die Regel müsste eigentlich lauten, man dürfe niemals länger als eine Woche in dem selben Bett verbringen. Dies ist durchaus ein Beweis dafür, dass die Priester der Alogrimonde manchmal sogar die Regeln ihrer Herrin ein wenig beugen – allerdings immer mit Humor und List. Neben diesen Teilen des Ordens der Diebe gibt es natürlich auch noch die Priester, die diesen Orden quasi als Namenspate zur Verfügung standen. Dabei handelt es sich allerdings nicht einfach um Die-be, sondern um Spitzbuben der außergewöhnlichen Art. Priester, die sich auf diese Weise berufen fühlen, stehlen nicht einfach nur, sie ziehen durch die Welt um den Menschen die Lehren Alogrimon-des näher zu bringen. So rauben sie dem eitlen Adeligen seinen Lieblingsspiegel an allen Wachen seines Schlosses unbemerkt vorbei um ihm im Schweinestall seines allerärmsten leibeigenen aufzu-hängen. Sie stehlen dem selbstgerechten Händler Korn, um es den Hungernden zu geben. Sie ertei-len Lehren denen, die Wucherzinsen nehmen und allen Menschen, die glauben aufgrund ihres Reich-tums, ihrer Macht oder ihrer Stellung hin unangreifbar zu sein- selbstverständlich mit einem angemes-senen Profit. Sie lehren – oft sehr schmerzhaft – ihre Opfer Demut und haben dabei auch noch eine Menge Spaß, denn sie alle lieben den „Kick“, das Adrenalin, die Aufregung, wenn sie etwas vollbrin-gen, was nicht nur die Regeln sprengt, sondern fast unmöglich erscheint. Diese Priester bringen der Alogrimonde auch oft ihren schlechten Ruf ein, denn die Opfer sind selten begeistert und es gab durchaus Zeiten, indem Alogrimondepriester reihenweise zum Galgen geführt wurden, weil einer von ihnen unbedingt das königliche Gesetzessiegel aus der Kammer des höchsten Gerichtes entwenden musste – natürlich vor den Augen des dortigen Tarashpriesters. Dieser Teil des Ordens gilt vielen oft als leichtsinnig, aber in den meisten von ihnen ist eine Tiefe Erkenntnis der Vergänglichkeit der Welt und der Lächerlichkeit, mit der manche Menschen die Welt zu ordnen versuchen anstatt sie einfach nur zu genießen.
Der zweite Teil des Ordens, die „Wanderer“ haben zwar auch gewisse Grundzüge mit den Dieben gemein, doch bei ihnen ist die Wanderschaft viel ernster genommen. Viele von ihnen wandern ihr ganzes Leben lang umher, von Ort zu Ort, ohne sich je länger als drei, vier Tage nieder zu lassen. Sie sind gute Boten, sie bringen Neuigkeiten und sie lernen das Land und seine Bevölkerung auf eine Art und Weise kennen, um die sie mancher König beneiden würde. Sie kennen jeden Winkel Eridmeas und vieles, was für andere Legende ist, ist für sie etwas bekanntes. Wo andere den Phönix für ein Märchen halten ist so mancher Alogrimondepriester schon von ihm verbrannt worden, als er neugierig in sein Nest schauen musste, wo viele Eridmeer noch nie einen Gnom gesehen haben, haben Alogri-mondepriester schon in Schlachten zwischen Gnomen, Gnollen und Drachen gestanden und sind durch ihre Neugier fast umgekommen. Oft dienen diese Alogrimondepriester dem königlichen Hof als Spione (besonders, wenn sie die diebesfähigkeiten ihrer Brüder und Schwestern haben), sehr selten bieten sie ihre Dienste für eine zeitlang einem lokalen Adeligen an und dann immer nur, wenn sie glauben, zum Wohle aller zu handeln und dass der Adelige Gnade in den Augen Alogriomdes finden würde. Die zweite Art dieser „Wanderpriester“ ist die, die in ihrem Geiste wandern. Diese sind selten, denn das starre System der Gesellschaft lässt nicht oft zu, dass sich außergewöhnliches unter den Men-schen entwickelt. Doch es gibt manche, die irgendwie die Welt mit anderen Augen zu sehen scheinen. Diese nennt man dann häufig im Sprachgebrauch „mit Alogrimondes Augen gesegnet“ oder „Alogri-mondeäugig“. Diese Priester der Alogrimonde sind oft Künstler, Entdecker oder Erfinder. Für sie gilt die Regel des Wanderns nicht ( die meisten erklären, diese Regel sei eh nur eine Tradition, die von den Dieben erfunden wurde, weil sie sich sowieso immer auf der Flucht befänden), sie wandern mit ihrem Geist. Allerdings sind die wenigsten von ihnen wirklich sesshaft. Viel zu neugierig durchsuchen sie die Welt nach neuen Ideen. Diese Art der Priester wird auch am ehesten von den anderen Orden geschätzt und so mancher von ihnen durfte selbst in Haupttempel des Pathor und des Azroth schon zu den Versammlungen sprechen, wenn auch immer jemand auf seine Hände achtete, man weiß ja nie, wann die anderen Neigungen von Alogriondepriestern durchschlagen. Neben dem eigenen Wir-ken und Forschen ist es wichtigste Aufgabe dieser Priester, neue Wege zu finden. Dies kann siech zeigen, dass manche von ihnen beschließen ungewöhnliche Kinder quasi als Lerhlinge aufzunehmen, andere suchen vielleicht neue Wege des Ackerbaus, wieder andere neue Wege der Rechtsprechung. Sie sind die individualistischsten unter den Alogrimondepriestern, die insgesamt schon keine wirklich homogene Gruppe sind.

Aufbau

Auch wenn Alogrimonde eine sehr unkonventionelle Göttin ist, so hat doch ihr Orden eine ähnliche Struktur wie die Orden anderer Götter. Dies erleichtert einfach den Umgang mit dem Rest, allerdings kann man davon ausgehen, dass hier einiges wesentlich flexibeler gehandhabt wird – zumindest intern.
Die niedrigste Stufe im Orden ist der Oblatus, ein noch nicht geweihtes Mündel des Ordens. Diesen Rang haben Kinder inne, die dem Orden zur Fürsorge und zur späteren Aufnahme übergeben wurden oder auch Anwärter, die sich noch keiner Prüfung unterzogen haben. Meistens handelt es sich um Straßenkinder oder die Weisen von Dieben.
Danach kommt der Novize. Dieser hat die erste Weihen erhalten, aber er dient noch auf Probe. Er hat sich in der ersten Prüfung als würdig gezeigt, aber noch kann er jederzeit aus dem Orden ausgeschlossen werden. Dabei ist es völlig dem zuständigen Priester überlassen wie lange ein Novize ein Novize bleibt und auch die erste Weihe wird eher lokal bestimmt. Viele Novizen verlassen nach ihrer Ausbildung den Orden auch wieder, wobei sie in dieser Zeit nicht nur das Diebeshandwerk lernen konnten, sondern auch andere nützliche Handwerke ( z.B. Gold- und Juwelenschmied) zumindest die Grundzüge des Lesens und Schreibens kennen gelernt haben. Jeder Novize muss in der Lage sein, wenigstens seinen eigenen Steckbrief lesen zu können, bevor er an eine Priesterweihe denken darf.
Danach kommt die Stufe des Priesters. Hier gibt es Rangunterschiede einmal dadurch, welchem Zweig des Ordens man angehört, zum anderen dadurch, wie lange man schon dem Orden dient und wie stark die Verdienste sind. Dabei sind „Verdienste“ für Alogrimonde etwas völlig anderes als bei anderen Göttern. Es kann der Diebstahl von Gold aus den königlichen Kammern während einer Hungersnot sein, die Rettung eines Diebes vor dem ungerechtfertigten Galgen, die Demütigung eines grausamen Adeligen, das Durchqueren eines vielleicht noch nie zuvor von Menschen betretenen Waldes, der Diebstahl eines Beutel des Aldros aus dessen Tempel nur um ihn dem dortigen Tarashpriester unter zu schieben (natürlich mit einem kleinen Zettel in diesem Beutel auf dem ein Stab gemalt ist) etc., etc., etc. Der Phantasie der Ordensmitglieder ist hier keine Grenze gesetzt. Oft erkennt man hochrangige Priester daran, dass sie ein besonderes „Beutestück“ bei sich tragen, dass sie einst stahlen oder evtl. „Auszeichnungen“ z.B. die Narben vom Biß eines Manticors (eines legendären Wesens), oder eine durch den Henker verlorene Hand, wo es doch eigentlich der kopf hätte sein müssen.
Besondere Ränge entstehen auch dadurch, dass manche Priester quasi der Diebesgilde vorstehen oder auf die Schreine der Alogrimonde achten oder ihre Weisenhäuser leiten. Generell ist es jedoch eher eine familiäre Atmosphäre, die unter den Priestern Alogrimondes herrscht und es wird wenig Wert auf Ettikette gelegt. Wenn sich jemand Respekt verschaffen will, nun, dann klaut er halt den Stab des anderen und lässt ihn beim ortsansässigen Maler „verzieren“ bevor er wieder gefunden wird. Das zeigt eindeutig, wer höher in Alogrimondes Gunst steht und stutzt dem Bestohlenen schnell die Flügel.
Es gibt innerhalb des Ordens 4 Ordensmeister, die für jeweils ihren Teil des Ordens zuständig sind. Zwei für den Orden der Diebe und zwei für den Orden der Wanderer. Meistens achtet man darauf, dass jeweils einer männlich und einer weiblich ist. Diese vier können einen Ordensgroßmeister erwählen, was besonders in Zeiten der Not geschieht. Aber es heißt, dass einst ein Ordensgroßmeister sich von Alogrimonde abwandte und seitdem ist dieser Posten wohl unbesetzt.
Es kursieren unbestätigte Gerüchte, daß es noch einen besonderen Bund unter den Gläubigen der Gilde geben soll. Aber wahrscheinlich ist es nur ein Gerücht, welches in den Schlafsälen der Novizen die Runde macht.

Prüfungen

Jeder, der sich Alogrimonde weihen will, muss sich unterschiedlichsten Prüfungen und Ausbildungen unterziehen. Diese sollten mit der SL abgesprochen werden. Folgendes dient also nur zur Orientierung:

Fähigkeit der Priester

Generell gilt als besondere Fähigkeit der Alogrimondepriester, dass sie Schlösser quasi dazu überre-den können sich zu öffnen ( gilt wie der Zauber Schloß öffnen ) Außerdem sind sie normalerweise immun gegen Wahrheitszauber, es sei denn, diese werden mit hohem Aufwand von einem Priester Tarashs gewirkt, wobei es dann auf die Stärke des Glaubens der beiden Beteiligten ankommt. Generell gilt für Priester, dass sie natürlich jederzeit ihre Gottheit auch um einen anderen Zauber bit-ten können. Damit sie allerdings dadurch nicht zu einem instand Omnimagus werden, müssen sie folgendes beachten.

Pflichten der Priester


Die Pflichten der Priester ergeben sich aus ihrem Aufgabenbereich und dem Teil des Ordens dem sie zugeordnet sind. Die Pflicht eines Novizen ist es erst einmal alles zu lernen, was es zu lernen gibt und das ist normalerweise schon genug Arbeit. Generell kann man sagen, dass es die Pflicht eines jeden Priesters ist, Statik zu bekämpfen, Neues zu suchen, den Ausgestoßenen beizustehen und mit Hu-mor, Vergnügen, List und Liebe zur Welt und ihrer Göttin die Welt zum Besseren zu verändern. Wie sie das machen bleibt meistens ihnen überlassen. Es ist den Dienern der Alogrimonde definitiv verboten nach mehr Besitz zu streben, als sie am Körper bei sich tragen können, länger als eine Woche an einem Ort zu bleiben (Ausnahmen bestätigen die Regel), mit dummer Gewalt auf die Herausforderungen der Welt zu reagieren und den Bedürftigen nicht zu helfen, wenn sie es können. Alogrimondepriester töten normalerweise niemals Menschen oder Menschenartige und vermeiden es wenn möglich auch wilde Raubtiere, vor allem Wölfe, zu töten. Das heißt nicht, dass er nicht kämpfen darf, wenn sein Leben bedroht ist. Alogrimondepriester bevorzugen zwar die List statt des direkten Kampfes und scheuen auch die Tötung von Menschen, aber sie sind nicht verrückt. Wenn die Wahl ist, Kampf oder Tod, werden sie den Kampf vorziehen. Aber sie ermorden niemanden. Wenn ein A-logrimondepriester aus Versehen oder in Notwehr einen Menschen tötet, dann begibt er sich norma-lerweise auf eine Bußpilgerfahrt. Wenn ein Priester zu dem Entschluß kommt, jemand ist so abgrund-tief böse, dass er getötet gehört, aber die Tarashpriester können aus irgendeinem Grund nichts gegen ihn unternehmen, so wird er normalerweise einen Schrein der Schicksalsgöttin oder der Todesgöttin Tammuz aufsuchen, um dort eine Bitte zu formulieren und um Beistand für die Menschen zu flehen, denen seine Herrin nicht helfen kann, aber nichts selbst zum Gift greifen.

Rechte der Priester nach aktuellem Gesetz

Alogrimondepriester hatten es niemals leicht unter keiner Gesetzgebung. Sedain hat alle Repressalien gegen sie aufgehoben und sie wieder als normalen Orden eingesetzt, aber natürlich steht in jedem Land auf Diebstahl eine Strafe, beginnend mit 10 Stockschlägen, öffentlicher Auspeitschung, Kerker-haft, dem Verlust einer Hand bis hin zum Galgen. Zwar haben die meisten Richter eine gewissen Nachsicht mit Alogrimondepriestern, aber wenn ein Priester wirklich so dumm ist, sich erwischen zu lassen und dann an den falschen Richter gerät, kann das übel für ihn enden. Sedain hat ihnen keine Ausnahmegenehmigung zum Stehlen erlaubt. Allerdings weiß der Orden sich durchaus gegen unge-rechtfertigte und zu grausame Urteile zu schützen. Wenn man bemerkt, dass ein einzelner Richter im Namen des Gesetzes Jagd zu machen beginnt auf die Diener Alogrimondes und sie ungerechtfertigter Weise bestraft, dann kann es durchaus sein, dass dieser Mann am nächsten Tag noch nicht einmal mehr sein Nachtgewandt besitzt, was den anderen durchaus zur Mahnung dient. Allerdings gilt gene-rell im Orden der Tenor: wer sich beim Klauen erwischen lässt, ist selber schuld. Und meistens gibt es dann vom Ordensoberen auch noch einen drauf, weil man den Ruf des Ordens verschlechtert hat.

Kleidung

Alogrimondepriester haben keine einheitliche Kleidung. Ihr Zeichen ist der Stab, bei hochrangigen Personen im Orden handelt es sich manchmal um einen Eichenstab in dessen Kopf Schmuck, Juwe-len und Edelmetall eingearbeitet sind. Die Kleidung ist durchgehend praktisch mit vielen Taschen und der Wanderschaft angemessen, also strapazierfähig, regenfest und haltbar. Auf gutes Schuhwerkt wird viel Wert gelegt. Normalerweise verzieren Alogrimondepriester ihre Beutel mit kleinen Stäben und sie tragen auch gerne Schmuck und „buntes Zeug“ mit sich. Eine Bluse / Hemd um in der Taverne zu feiern und Geschichten zu erzählen ist ein Muss, ebenso meistens wie ein bunter Schal, der oft auch als Kopftuch benutzt wird. Auch dunkle Kleidung erfreut sich großer Beliebtheit. Viele Alogrimondepriester nehmen als Waffen nur Stab und Doch mit, da ein Schwert einfach beschwerlich ist und man generell nicht auf Kampf aus ist, manche haben jedoch auch eine Armbrust und interessante Pfeile mit Haken bei sich. Überhaupt schleppen Alogrimondepriester Unmengen an Zeug mit sich herum, was wahrscheinlich daran liegt, dass sie ihren kompletten Hausstand mit sich umhertragen müssen. Zu hohen Zeremonien ist es nicht unüblich gestohlene Gewänder zu tragen, was um so ehrenvoller ist, je prachtvoller das Gewand ist und je schwieriger der Diebstahl war. Wichtiges Ausrüstungsstück für jeden Alogrimondeanhänger ist ein Legenden- oder Rätselbuch, ein Becher für Wein ( es gibt keine Asketen unter den Alogrimondepriestern) und ein Spiel, gleich welcher Art. Außerdem erhalten die Novizen normalerweise vor ihrer ersten Reise einen Ring oder Ohrring aus Gold in Form eines A´s oder eines Stabes oder mit einer Gravur mit dem Namen Alogrimondes für den Fall, dass sie auf der Wanderschaft sterben. So kann derjenige, der sie findet, ihre Beerdigung bezahlen.
Ausgestoßenen, welche die Ordensregeln verletzten und in Schimpf und Schande aus dem Orden gejagt werden, wird eben dieser Ring aus dem Ohr gerissen- daher kommt die Uralte Bezeichnung der Schlitzohren.

Verhaltensweisen / Spielhinweise

Hochgradig individuell. Untereinander ist der Orden loyal, allerdings nimmt man sich auch gerne gegenseitig aus. Man sollte Spaß am Leben haben, an der List, am Entwenden anderer Leuts Gegenstände und am Entdecken von Neuem. Alogrimondepriester sind selten xenophob, engstirnig oder in Routine gefan-gen. Sie sind kreativ, aufgeschlossen, hilfsbereit, neugierig und manchmal durchaus ein wenig bos-haft. Allerdings gibt es durchaus auch stille Anhänger, die nicht extrovertiert in der Taverne mitfeiern, son-dern leise jahrelang einen Coup planen, ihn still und perfekt ausführen, ohne das es jemals jemand erfährt und die dann den geraubten Schatz ebenso unbemerkt von der Welt auf einem Alogrimondeal-tar niederlegen als kleines Geheimnis zwischen ihnen und ihrer Gottheit.
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