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Die Schicksalsgöttin

Die Andere Die Weberin Die Mutter des Todes Die ohne Anfang und Ende Die Uralte

Gottesbeschreibung / der Glauben

Bei der Anderen handelt es sich um die Göttin des Schicksals. Die „Weberin“ wird oft als alte Frau gezeigt, die einen Faden spinnt, oder einen Teppich webt oder auch ein Netz knüpft, das auch ihr Symbol ist. Häufig wird sie als junge Frau, Mutter und Alte gezeigt um die drei Stadien zu verkörpern, die eine Frau im Laufe ihres Lebens durchläuft, oft ist sie auch mit ihren beiden Töchtern Tammuz und Eschgal abgebildet. Die Andere ist eine ruhige, geheimnisvolle Gottheit, ihre Kennzeichen sind Weisheit, Gleichmut und Bestimmtheit, außerdem ein ganz eigener Blick auf die Regeln der Welt. Sie sieht hinter den Schleier der Zeit und so kommt es, dass viele Geschehnisse, die auf den ersten Blick zusammenhanglos wirken von ihr in ein Netz verwoben werden, das ihren Zwecken dient. Sie ist eine sehr ambivalente Gottheit, die von vielen Gefürchtet wird. Man weiß nie, ob sie Schaden bringt oder Gutes, denn kein Mensch weiß, was das Schicksal ihm bringt. Sie hat in der Bevölkerung nur sehr wenige direkte Anhänger. Alle Eridmeer achten sie in gewisser Weise und an hohen Feiertagen wird man im Tempel ihr auch sicherlich opfern. Aber es werden eher Bitten um ein gnädiges Schicksal sein oder auch einfach die Bitte, dass sie ihre Aufmerksamkeit nicht auf einen lenkt als direkte Gebete. Sicherlich hadern viele Eridmeer auch mit ihr und klagen sie an, warum ausgerechnet sie so leiden müssen. Aber man weiß, dass diese Gottheit selten direkt antwortet. Die Antwort kommt oft erst viele Jahre später oder nach dem Tod. Allerdings gibt es immer eine Antwort. Wer das Schicksal fragt, bekommt Wissen, manchmal spät oder in zuerst unverständlicher Form, aber keine Frage bleibt unbeantwortet. Ob die Leute mit der Antwort allerdings glücklich sind, das ist eine ganz andere Frage. Manchmal sendet sie jedoch ihre Priester aus direkt einzugreifen. Niemand hält sie dann auf oder verwehrt ihnen den Weg. Schicksalspriester mit einer Mission stehen über jedem Gesetz und jeder Tradition. Das macht sie oft gefürchtet und verhasst. Egal ob Bettler oder Reicher, Adeliger oder Bauer vor dem Schicksal sind alle gleich. Dies macht die Priester vor allem bei den Herrschenden des Landes ungeliebt.

Stellung im Pantheon:

Die Andere ist neben Tarash (dem Göttervater) und Tanesh (der Göttermutter) die hochrangigste Gottheit. Sie steht eher neben dem Götterpaar als unter ihnen. Während alle anderen Götter vom Götterpaar abstammen oder zumindest durch sie entstanden gibt es keine Erklärung woher die Göttin des Schicksals kommt. Es gibt die Legende, das sie älter ist noch als Tarash, andere sagen, sie sei seine Schwester. In den absolut geheimen Aufzeichnungen des Ordens, die nur die obersten Priester kennen, heißt es, dass die Andere einst das Universum webte und sie einst einen Gemahl hatte, den 19. Gott, der jedoch dem absolut Bösen verfiel. Es gibt noch geheimere Legenden, dass sie durch eine Schändung Loth, die Göttin der Drow, gebar, die die Gestalt einer Spinne hat. Aber das sind solche Blasphemien, dass der normale Priester sie nicht einmal denken mag
Offiziell und sicher ist, dass Tanesh sie nach Schaffung der Welt und der Götter um eine Nacht bat und das aus dieser Nacht die Göttinnen Tammuz und Eschgal entstanden. Eschgal, die Göttin des guten Todes und Tammuz, die Göttin des Nichts. Damit fand die Welt und das Leben auch ein Ende.
Während Tarash und Tanesh sie respektvoll als Gleichberechtigte sehen und Tammuz und Eschgal sie als Mutter verehren versuchen die meisten Götter ihr eher aus dem Weg zu gehen. Sie ist zu seltsam. Außerdem hat sie eine „Unart“ (in den Augen der anderen Götter) : Manchmal gibt sie Prophezeiungen von sich, die unklar sind und verweigert jede Erklärung. So prophezeite sie z.B. einmal, dass wenn einer der beiden Brüder Kang und Kulos den anderen überlebt, dies den Anbruch des letzten Zeitalters bedeutet. Sie weigerte sich aber zu sagen, welcher bei seinem Überleben dieses Schicksal brächte. Das macht sie in den Augen der anderen Götter manchmal ziemlich nervig. Besonders Alogrimonde, die Herrin der Diebe, mag es ihr manchmal Streiche zu spielen, einfach nur um sie aus der Ruhe zu bringen – was übrigens nie klappt. Heron, der Gott des Krieges ebenso wie Sinas, der Gott der Heilung, stehen ihr sehr ambivalent gegenüber. Zum einen waren sie beide ursprünglich Menschen und die Andere gewährte Tarash diese Schicksale, so dass er sie zu Göttern machen konnte. Zum anderen sind Kriegs und Heilungsglück immer eine Frage von Schicksal und beide stehen somit oft in ziemlich starker Abhängigkeit zu ihr. Eine besondere Verbindung gibt es noch zu Inesh, der Göttin der Sterne und der Navigation, die auch die Göttin des Glücks ist. In den Sternen steht das Schicksal der Menschen zu lesen und denen, die in Ineshs Namen prophezeien wird oft auch die Gabe der Anderen zuteil. So sind diese Beiden in einer engen Verbingung.

Priesterorden:

Die Andere erwählt sich ihre Priester, die vor einem eine Qualität haben: absoluten fanatischen Glauben an ihre Göttin, absolute Loyalität und keinerlei Zweifel, wenn sie erst einmal berufen und mit einer Aufgabe betraut sind. Die Priester stammen aus allen Schichten der Bevölkerung und allen Berufen, normalerweise werden sie sehr früh berufen, teilweise werden sie von der Priesterschaft ihren Eltern aus der Wiege genommen, doch es gibt auch Berichte von Ausnahmen, die erst im hohen Alter berufen wurden. Es gibt 12 grundlegende Regeln, die Novizen mitgegeben werden:
  1. Wenn die Göttin etwas befiehlt: tu es. Aber halte nicht jeden Traum, jede Vision und jede Nebenwirkung eines Rauchkrautes für ihren Befehl. Wenn sie dir etwas sagt, tut sie es direkt. Dann wirst du es ohne jeden Zweifel wissen.
  2. Sei erfolgreich. Tue, was notwendig ist, ohne Einschränkung, um ihren Willen zu erfüllen.
  3. Benutze deinen Verstand. Wenn du einen Dämon beschwören mußt, tu es, aber nicht auf dem Marktplatz. Denke erst nach, wie man ihren Willen erfüllen kann, dann handle.
  4. Sei vorsichtig. Unser Orden wurde oft verfolgt, tu nichts, was das fördern könnte.
  5. Hüte dich vor Grausamkeit. Wenn es zwei Wege gibt, etwas zu tun, die beide gelich erfolgversprechend sind, nimm den, der den Töchtern der Herrin weniger Arbeit macht.
  6. Bekenne! Du darfst nie, nie und nie leugnen, dass du ein Novize des Schicksals bist, sonst wird auch sie dich verleugnen.
  7. Diene aus freiem Herzen. Wenn du nicht mehr dienen kannst, so erkläre "Ich wende mich ab". Diese Formel reicht um dich jederzeit und an jedem Ort aus dem Orden auszulösen. Du wirst dann keine Konsequenzen erleiden.
  8. Respekt ist eine Frage der Intelligenz. Das Schicksal ist allmächtig. Du bist es nicht. Wenn jemand dir Respekt entgegenbringt, gut. Wenn jemand es nicht tut, auch gut. Es ist nicht relevant. Das Schicksal dieser Person ist bestimmt, egal was sie tut. Nur dumme Leute respektieren die Herrin und ihre Boten nicht. Merke dir die dummen gut, doch mache sie nicht auf ihre Fehler aufmerksam. Das wird die Herrin tun.
  9. Sei loyal. Der Orden wird immer für dich da sein. Die Herrin wird immer für dich da sein. Hilf deinen neuen Brüdern und Schwestern.
  10. Lerne eine Kunst. Wir haben viele Künste, ob Schwert, Schmiedehammer oder Pflugschar. Ein Handwerk zu beherrschen macht dich stark, den Orden stark und hilft uns in der Not
  11. Bewahre schweigen. Die Geheimnisse des Ordens darfst du niemals jemandem enthüllen.
  12. Frage dein Herz und deinen Verstand - und wenn du Zweifel hast, auch deine Mitbrüder und Vorgesetzten.

Oft gelten die Priester des Schicksals als arrogant, doch dies ist nicht korrekt. Sie wissen nur, dass alle Wesen in der Hand ihrer Herrin liegen und behandeln alle damit mit einer gewissen Gleichmut. Ein kluger Priester wird vor einem König die Knie beugen und vor einem Richter das Haupt, aber es ist nur die Ehrung des Amtes, eine Rücksichtnahme, keine Notwendigkeit. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit würde er einem König oder einem Richter die Kehle durchschneiden, wenn seine Herrin das befiehlt. Schicksalspriester sind manchmal unsichere Kreaturen. Wenn die Herrin einen Befehlt gibt, so ist ihr Leben klar, aber sie stehen in beständigem Prüfen, ob sie den Weg der Herrin auch einhalten. Und ein Großteil ihres Lebens vergeht ohne direkten Befehl. So kommt es, dass manche Schicksalspriester als ganz normale Bauern oder Händler mit Familie leben, andere ziehen umher, wieder andere bleiben im Tempel, wieder andere suchen Vergnügungen oder Askese. Das Leben eines Schicksalspriesters kann höchst individuell sein und sie besitzen keinen falschen Stolz. Wenn man gerade Stallknecht ist, dann ist man eben gerade Stallknecht. Die Herrin wird wissen warum. Wichtig ist nur, dass man in dem Augenblick, wo der Ruf kommt, alles hinter sich lässt. Und viele Priester sind deshalb alleinstehend, weil durchaus schon einmal der Ruf kam, die eigene Familie zu töten – und der Priester es treu dem Willen der Gottheit tat und seine eigene Frau und seine beiden Kinder erwürgte. Wichtig ist, dass egal, wie der Priester sein Leben gestaltet, er 1. immer auf den Ruf hört 2. immer seinen Brüdern hilft 3. niemals seinen Glauben leugnet 4. er immer das Zeichen seiner Gottheit trägt (Spinnennetz) Das man seinen Glauben nicht velreugnen darf heißt nicht, dass man nicht manchmal in Tarnung und unter Lügen einen Auftrag erledigt. Deshalb lernen auch alle Priester ein Handwerk, damit sie, um einen Auftrag vielleicht erfüllen zu können, sich eine Tarnung verschaffen können. Es heißt allerdings dass in dem Augenblick, wo jemand einen Priester direkt fragt, ob er ein Schicksalspriester sei, dieser immer die Wahrheit sagen muss, selbst wenn dies Folter oder Tod bedeutet.

Aufbau

Die niedrigste Stufe im Orden ist der Oblatus, ein noch nicht geweihtes Mündel des Ordens. Diesen Rang haben Kinder inne, die dem Orden zur Fürsorge und zur späteren Aufnahme übergeben wurden oder auch Anwärter, die sich noch keiner Prüfung unterzogen haben. Danach kommt der Novize. Dieser hat die erste Weihen erhalten, aber er dient noch auf Probe. Er hat sich in der ersten Prüfung als würdig gezeigt, aber noch kann er jederzeit aus dem Orden ausgeschlossen werden. Dabei ist es völlig dem zuständigen Priester überlassen wie lange ein Novize ein Novize bleibt und auch die erste Weihe wird eher lokal bestimmt. Jeder Novize muss in der Lage sein, wenigstens schreiben und lesen zu können und ein Handwerk zu beherrschen, bevor er an eine Priesterweihe denken darf. Danach kommt die Stufe des Priesters. Hier gibt es Rangunterschiede dadurch, wie lange man schon dem Orden dient und wie stark die Verdienste sind. Man kann grob drei Arten von Priestern unterscheiden: • Die; die in einer normalen Familie / Handwerk leben und ihr normales Leben nur dann verlassen, wenn der Ruf kommt • Die, die innerhalb der Tempel leben, beten, arbeiten, Wissen sammeln und nur ausgeschickt werden, wenn es notwendig ist • Die, die umherwandern und ihr Leben ganz der Gottheit verschrieben haben, immer bereit ihr zu dienen auf ihren Reisen Es gibt innerhalb des Ordens 3 Ordensmeister, die für jeweils ihren Teil des Ordens zuständig sind. Einer für die „Sesshaften“, einer für die „Templer“, einer für die „Wanderer“. Diese drei können einen Ordensgroßmeister erwählen, was besonders in Zeiten der Not geschieht.Zur Zeit steht die Wahl eines neuen Ordensgroßmeisters an. Es kursieren unbestätigte Gerüchte, daß es noch einen besonderen Bund unter den Gläubigen der Anderen geben soll. Dieser soll in enger Kooperation sich der Vernichtung von Untoten verschrieben haben. Aber dies sind nur Gerüchte.

Prüfungen

Im Gegensatz zu den anderen Orden in Eridmea werden die Priester der Anderen allein durch Berufung gewählt. Man kann sich nicht beim Orden um Aufnahme bewerben, sondern man wird ausgesucht. Entweder ereilt einen der Ruf direkt oder die Priester der Anderen teilen einem mit, dass man erwählt wurde. Dann hat man immer die freie Wahl, anzunehmen oder abzulehnen. Die absolute Freiheit des Dienstes ist unglaublich wichtig. Es ist jederzeit möglich der Göttin abzuschwören ohne negative Konsequenz durch den Orden. Dies ist deshalb so wichtig, weil die Priester während eines Auftrages absolut gehorsam sein müssen. Generell gibt es folgende Ausbildungen: 1. Lesen und Schreiben 2. Grundlagen der Legendenkunst 3. Grundlagen eines Handwerkes 4. grundlegende Fähigkeiten im Kampf 5. grundlegende Fähigkeiten in der Heilkunde 6. manche bekommen die spezialisierte Ausbildung zum Heiler oder Kämpfer 7. bei manchen kommt dazu eine Spezialisierung zum Dieb, Bettler, Meuchler oder dem, was der Orden und das Schicksal sonst noch benötigen

Fähigkeit der Priester

Generell gilt als besondere Fähigkeit der Schicksalspriester die Göttin zu befragen (wie göttliche Weisheit; direkt die SL nach einer Aufgabe / einem Hinweis zu bitten) Außerdem sind sie normalerweise immun gegen den Zauber Furcht oder Fluch oder Freundschaft oder Schweigen oder Vergessen oder Wahrheit (nach Wahl des Spielers unter Absprache mit der SL) wenn sie auf einer Mission sind. Generell gilt für Priester, dass sie natürlich jederzeit ihre Gottheit auch um einen anderen Zauber bitten können. Damit sie allerdings dadurch nicht zu einem instand Omnimagus werden, müssen sie folgendes beachten.
● Priester können nur mit Gesten und Worten zaubern. ● Priesterzauber gelten nicht als Zauber sondern als Göttergeschenke. ● Die Priesterfähigkeiten sind nach der Initiation verliehene Göttergeschenke. ● Priesterfähigkeiten funktionieren nur, wenn der Priester sein heiliges Symbol in irgendeiner Form trägt und laut und deutlich seinen Gott anruft, also bei der Anderen das Symbol des Spinnennetzes, wobei es auch ein Anhänger sein darf ● Priesterfähigkeiten funktionieren immer, völlig unabhängig davon, ob das Ziel Seelenschutz besitzt, magieresistent ist, an einen anderen Gott glaubt oder in einem Schutzkreis sitzt. (Ausnahme: Der Schutzkreis ist speziell für diesen Gott errichtet) ● Priester verlieren ihre Priesterfähigkeiten, wenn sie sich nicht an den jeweiligen Priesternachteil halten. Dies ist bei der Anderen: Bekenntnis zu der Göttin und Handeln in ihrem Auftrag. ● Generell gilt: jeder Zauber funktioniert (prinzipiell) nur auf eine Person, es sei denn, der Priester bittet um etwas anderes (SL Entscheidung) ● Jeder Zauber funktioniert nur unter Anrufung der Gottheit ● Die tägliche Häufigkeit ist begrenzt. Normalerweise wird ein Priester es nicht wagen, öfter als dreimal die Göttin anzurufen am Tag. ● Nach der Anrufung ist der Priester geschwächt. Sollte er 3 Anrufungen kurz hintereinander praktizieren, bricht er zusammen und bracht Ruhe. ● Priester können gestärkt werden durch Opfer oder Gottesdienste. ● jeder Priester kann andere Priester erkennen, weil jeder von ihnen eine auffällige Aura besitzt. Diese kann er aber tarnen, es sei denn, er vollzieht eine kultische Handlung. Wenn der Priester in Ungnade fällt, geht diese Aura verloren. ● Wenn ein Priester seine Gottheit um einen anderen Zauber bittet, als um den für ihn typischen Priesterzauber, muss er auf die Kompatibilität zu seiner Gottheit achten. Hier gibt einem das Schicksal natürlich eine Menge Möglichkeiten, aber generell sollte man die Finger von allem dämonischen oder Untoten lassen. Warum sollte das Schicksal diese Kreaturen auf der Ebene der Lebenden wollen? Generell sollte ein SC immer eine gute Begründung für die SL haben, warum die Göttin gerade diesen Zauber gewährt ● Diese Art von Bitten sollten normalerweise in einem Gottesdienst vorgetragen werden. Wenn die Umstände dies nicht erlauben, sollte dann aber ein größeres Opfer nach der Erfüllung der Bitte gegeben werden, sonst könnte die Gottheit ausgesprochen verärgert werden (z.B. ein Priester bittet um das Äquivalent für „Feueraugen“ , weil er mitten im Wald steht und Monster auf ihn zukommen. Er betet also „oh, Herrin, vertreibe dieses Gezücht vor dem Angesicht deines Dieners, lasse meine Augen feurig werden, auf dass sie fliehen, damit ich mein Schicksal noch erfüllen kann“ Natürlich ist es in diesem Augenblick schwierig daraus einen Gottesdienst zu machen, aber wenn das Wunder eingetreten ist, so sollte der Priester dementsprechend dankbar sein – je nach Größe des Wunders, von einer Anrufung „Oh, Herrin, ich danke dir“ bis hin zu einem mehr stündigen Opfergottesdienst.

Rechte der Priester nach aktuellem Gesetz

Schicksalspriester hatten es niemals leicht unter keiner Gesetzgebung. Unter dem König Theoderich wurde der Orden in Eridmea fast ausgerottet. König Sedain, der amtierende König, hat den Orden wieder in seine alten Rechte eingesetzt, damit stehen die Priester des Schicksals außerhalb des Gesetzes. Theoretisch dürfen sie tun und lassen, was immer sie wollen. Um aber Missbrauch zu verhindern, gibt es ein internes Gericht des Ordens. Wenn der Verdacht aufkommt, dass ein Priester nicht nach dem Willen der Göttin sonder nach eigenem Gutdünken gehandelt hat, wird er vom Orden vernommen und die Strafen für einen vorgeschobenen Befehl von der Göttin sind so grausam, dass selbst die härtesten eridmeischen Richter sich vor Schaudern abwenden. Letzen Endes verantworten sich die Obersten des Ordens vor dem König für ihre Priester und deren Taten bzw. der Ordensgroßmeister. Wobei es natürlich kein wirkliches Verantworten ist – schließlich handeln sie nach dem Befehl der Göttin – aber zumindest garantieren sie, dass nur Befehle der Göttin ausgeführt werden und sonst nichts. Ein kluger Priester wird dennoch immer versuchen die Gesetze des Landes, in dem er sich befindet, zu achten, schließlich will er seine Rechte nicht missbrauchen.

Kleidung

Schicksalspriester haben keine einheitliche Kleidung. Ihr Zeichen ist das Spinnennetz. Diejenigen, die im Tempel arbeiten, tragen normalerweise angemessene Roben, bei denen, die auf Wanderschaft sind, ist die Kleidung ist durchgehend praktisch mit vielen Taschen und der Wanderschaft angemessen, also strapazierfähig, regenfest und haltbar. Diejenigen, die in Familien leben, tragen die Kleidung ihrer Region. Wenn Priester Gottesdienste halten, legen sie normalerweise schwarze oder silberne Roben an, die mit Spinnennetzstickerei verziert sind, oder zumindest eine Stola, einen Schal, ein Gebetsband oder einen Gürtel mit dieser Verzierung. Viele bevorzugen es auch wenn es um offizielle Aufträge geht in reinem schwarz mit Spinnennetzstickerei auf dem Überwurf oder Wappenrock zu agieren, damit der Bevölkerung klar ist, dass sie gerade im offiziellen Auftrag unterwegs sind. Die Krieger des Ordens tragen immer einen mit Netz bestickten Wappenrock.

Verhaltensweisen / Spielhinweise

Hochgradig individuell. Ein solches Charakterkonzept verlangt intensive Absprache mit der jeweiligen SL vorher.
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