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Der Haupttempel des Moluk K´than ist sich noch nicht sicher, ob er uns die Informationen geben will - und wir sind uns noch nicht sicher, ob wir sie haben wollen. Sicher ist, dass wir diese Schriftrollen in der für Lehrlinge unzulänglichen Abteilung der Bibliothek unterbringen müssen.Aber wir haben beschlossen schon einmal ein möglichst neutral formuliertes Schriftstück hier einzustellen in der Hoffnung, dass alle es mit Verstand und Verantwortung lesen.
Moluk K´than Herr des Schmerzes Herr der verbotenen Lust Vater der süßen Qual Vater des Neides Der, der alle Sehnsucht stillt Gottesbeschreibung / der Glauben Moluk K´than ist einer der bösartigsten Götter Eridmeas. Seine Sphäre sind Neid, Perversion, Habsucht, Missgunst und Pein. Er stillt die geheimsten Wünsche, die ein Mensch nicht auszusprechen wagt, weil sich sonst die Schlinge des Henkers um seinen Nacken legte, oder zumindest die Gemeinschaft voller Ekel sich von ihm abwenden würde. Moluk K´than kennt keine Tabus, die menschliche und göttliche Moral sind ihm gleichgültig und er spottet ihrer. Mitleid, Dankbarkeit und das, was man im allgemeinen Menschlichkeit nennt verachtet er zutiefst, denn er weiß, wie die Menschen wirklich sind: bösartig, neidisch, missgünstig und nur deshalb nach außen hin gut, weil sie Strafe fürchten. Doch Moluk K´than ermöglicht es seinen Jüngern ihre Wünsche, Bedürfnisse und Leidenschaften völlig auszuleben, egal wie pervers sie sein mögen. Er kultiviert den Schmerz und die Lust als Grenzerfahrungen der Existenz und gestattet jederzeit die Benutzung alles Schwachen zur Befriedigung der Begierde. Die meisten Götter und Menschen empfindet er als erbärmlich, weil sie es nicht wagen, ihrer inneren Gier nach Stärke und Macht nachzugeben. Nur die Grenzen des eigenen Willens und der eigenen Phantasie sollten den Menschen begrenzen, nicht die Heuchelei einer sich stets wandelnden Moral. Moluk K´than steht für Stärke und Willen. Ein Willen und eine Stärke die sich nicht einschränken lassen, weder von Regeln, noch von Furcht oder Barmherzigkeit. Die Schwachen sind wie eine Herde von Schafen und bringt man zur Schur oder tötet sie, ganz wie es einem beliebt. Seinen Jüngern gegenüber ist er ungeheuer hart und grausam um sie unter Kontrolle zu halten. Sie müssen es wert sein, ihm zu dienen und sie müssen ihn mehr fürchten als alles andere auf der Welt. Auf der anderen Seite ist er der großzügigste aller Götter. Solange sie ihm gehorchen, gibt er ihnen mehr, als sich auch die verderbteste Seele je vorstellen konnte. An Moluk K´than zu glauben bedeutet, ganz an die eigene Stärke zu glauben und bereit zu sein, seinen geheimsten Wünschen nicht nur nachzugeben, sondern sie gierig von der Welt zu fordern. Es bedeutet bereit zu sein zu leiden und Qualen zu ertragen für seinen Gott, doch genauso Leiden und Qualen zuzufügen ohne sich von menschlicher Schwäche in Form eines Gewissens einengen zu lassen. Die, die an Moluk K´than glauben, wissen, dass selbst in der Seele des edelsten Elfen nichts weiter als Haß und Gier schlummern – und sie sind bereit, diese zu wecken und zu fördern für ihren Gott. Sie wissen, dass man alles und jeden zerbrechen oder verführen kann und sie sind bereit, es jedem zu demonstrieren, der mit rechtschaffendem Geschwätz sie vom Gegenteil zu überzeugen sucht. Stellung im Pantheon: Moluk K´than ist der Bastardsohn der Tanesh und ihres Sohnes Libos. Libos, der Gott des Rausches und der Lust machte von Neid ergriffen seine Mutter betrunken und vergewaltigte sie. Der Sproß dieser Tat ist Moluk K´than. Verachtet von den anderen Göttern des Pantheons fristete er geduldet von Tarash, seinem Stiefvater, dem Gemahl der Tanesh, seine Existenz. Gehasst von Libos, seinem Erzeuger, dem er mit jedem Tag seiner Existenz seine Untat vor Augen führt, wird er von den anderen Göttern gemieden. Lange Zeit galt er als der unwichtigste der Götter Eridmeas. Im Geheimen verehrt und nur selten mit Opfern in öffentlichen Tempeln bedacht, kannte ihn zwar jeder, aber niemand wollte zugeben sein Anhänger zu sein. Unter dem letzten König, Theoderich, dem Schrecken Eridmeas, wandelte sich dies. Moluk K´than wurde zum obersten Gott erhoben und verdrängte Tarash von seinem Thron. Für wenige Jahre entwickelte er eine Schreckensherrschaft und seine Priester und Anhänger wurden zahlreich, wie die Lüste, die ein Mensch haben kann und überzogen das Land mit Terror. Nach dem Sturz Theoderichs wurde auch Moluk K´than gestürzt, viele seiner Tempel geschliffen, seine Priester getötet oder gebranntmarkt. Viele hatten ihm aus Furcht, manche aus Lust gedient, nun verfolgten die Menschen Eridmeas die seinen mit Haß. Und während sie seine Priester folterten und von der Reinigung Eridmeas sprachen, stärkten sie ihn, ohne es zu wissen, denn sie empfanden Lust an den Leiden seiner Anhängerschaft. Und jede Qual, die sie seinen Priestern zufügten, war wie ein stummes Gebet an Moluk K´than. Offiziell ist Moluk K´than zurückgestoßen worden auf seinen Platz, doch der Haß, der in vielen Wesen Eridmeas tobt, verleiht ihm unerkannt Stärke. Als der Platz des 19. Gottes frei wurde war Moluk K´than zu klug ihn an sich zu reißen. Statt dessen setzte er eine menschliche Marionette auf diesen Platz und hielt die anderen Götter beschäftigt. Nun, wo dieser vernichtet wurde, wird die Wachsamkeit der Anderen ihm gegenüber wieder erstarken. Aber Moluk K´than ist kein Narr. Vorsicht und Klugheit sind keine Einschränkung des Willens, sondern die Voraussetzung am Ende zu siegen. Priesterorden: Moluk Kthan besitzt einen Orden, der ihm dient und der sich in verschiedene Untergruppen aufsplittert. Dabei gibt es zwei große Hauptströmungen, die Anhänger der Lust und die Anhänger des Willens, die sich noch einmal dadurch unterscheiden, ob sie sich öffentlich zu Moluk K´than bekennen, oder nicht. 1. Die Anhänger der Lust Aus diesem Bereich rekrutieren sich fast alle „offiziellen“ Priester, primär allerdings der unteren Klassen. Die Anhänger der Lust glauben, dass jedes Wesen alle seine Begierden ausleben sollte, wenn es stark genug ist, dies durchzusetzen. Sonst sollte es dazu dienen, dass andere ihre Begierden an ihm stillen können. Sie praktizieren alle Arten von Sex, wobei Tabubrüche wie Inzest, Sodomie, Vergewaltigung, Sadismus oder Masochismus besonders bevorzugt werden. Aber auch alles andere, das Lust bereitet, wird akzeptiert, egal, ob dies Kannibalismus, Völlerei oder die freudige Erregung des Tötens ist, ist dabei egal. Sie stillen ihren Neid auf andere dadurch, dass sie diese zerstören oder ihnen alles nehmen, was sie besitzen und predigen ihren Anhängern, dass es keine schlechten Emotionen gibt, solange man Lust gewinnt. 2. Die Anhänger des Willens Die meisten Anhänger dieses Bereiches agieren eher heimlich, doch stellen sie normalerweise die gehobene Priesterschaft. Sie sind Extremisten des Geistes. Sie testen jede Grenze aus, sei es Lust oder Schmerz, bei sich genauso wie bei anderen um ihren Willen zu stärken. Ihr einziges Ziel ist Macht. Macht, das zu tun, was sie wollen, ohne jede Begrenzung, aber auch die Macht, niemandem außer sich selbst und ihrem Gott zu dienen. Zwar schätzen sie ebenfalls Lust, aber Anhänger der Lust verachten sie eher , weil sie glauben, dass diese eher von der Lust gefangen werden als sie zu benutzen. Lust ist angenehm, vielleicht berauschend, aber nichts ersetzt Kontrolle. Sicherlich sind sie die wesentlich gefährlicheren Anhänger des Moluk K´than, da Menschlichkeit ihnen ein Fremdwort ist. Sie sind in der Lage geradezu jede Verhaltensweise nach außen hin zu zeigen, wenn es ihren Zwecken dient, ohne dass ihre Umwelt im geringsten ahnt, wie sehr sie verachtet und bloß benutzt wird. Aufbau Die niedrigste Stufe im Orden ist der Sklave. Sklaven sind Besitz und werden wie Gegenstände benutzt. Sie dienen zur Befriedigung ihrer Herren und zum Dienst an Moluk K´than. Die meisten Sklaven sterben jämmerlich oder werden zu erbärmlichen Kreaturen ohne jede Menschlichkeit. Doch die, die es schaffen durch ihre Taten die Aufmerksamkeit Moluk K´thans zu erringen, werden oft zu den erfolgreichsten und grausamsten der Priester ihrer Gottheit. Wenn ein Sklave Potential - und Glück – hat, wird er zum Mündel des Ordens. Die Mündel. In anderen Orden haben Kinder diesen Rang inne, die dem Orden zur Fürsorge und späteren Aufnahme übergeben wurden bzw. Anwärter, die sich noch keiner Prüfung unterzogen haben. Dies bedeutet es zwar auch im Orden des Moluk K´than, doch mit völlig anderen Konsequenzen. Ein Mündel ist nichts weiter als ein ausgewählter Sklave, den ein geweihter Priester des Unterrichtes für wert erachtet. Damit hat er zwar alle Pflichten eines Sklaven, dient jedoch normalerweise nur einem Herrn und wird außerdem in den Künsten des Moluk K´than unterrichtet. Er absolviert eine Lehrzeit an deren Ende er entweder in den Novizen – oder Sklavenstatus übergeht. Der Novize. Dieser hat die erste Weihen erhalten, aber er dient noch auf Probe. Er hat sich in der ersten Prüfung als würdig gezeigt, aber noch kann er jederzeit aus dem Orden ausgeschlossen werden. Bei Moluk K´than gibt es keine festgesetzte Frist für die Novizenzeit. Ist der Novize begabt, wird er zum Priester. Der Grad seiner Begabung gibt die Schnelligkeit seines Aufstieges wieder. Ist er unbegabt wird er mit Glück zum Sklaven. Normalerweise drückt jedoch die Priesterschaft, die ihn gefördert hat, ihr Missfallen durch einen größeren Moluk K´than Gottesdienst aus. Mit ihm als Hauptopfer. Danach kommt die Stufe des Priesters. Hier gibt es Rangunterschiede einmal dadurch, welchem Zweig des Ordens man angehört, zum anderen dadurch, wie lange man schon dem Orden dient und wie stark die Verdienste sind. Moluk K´thapriester achten extrem auf die Einhaltung der Rangordnung. Sie gleichen hungrigen Wölfen bei denen das geringste Anzeichen von Schwäche vielleicht dazu führt, dass man seinen Rang – oder sein Leben – verliert. Moluk K´than sorgt für die Stärke seines Ordens unter anderem dadurch, das Neid und Missgunst mit oft tödlichen Folgen in seiner Priesterschaft einen hohen Grad an natürlicher Auslese betreiben. List und Heimtücke, Verführung und Korruption oder auch nackter Terror sind die Methoden eines Priester des Moluk K´than zu überleben und aufzusteigen. Dabei ist die Leine kurz an der die hochrangigen Priester ihre Untergebenen halten, zu gut sind sie sich bewusst, wie sie an die Macht kamen. Auf der anderen Seite bedeutet das Priestertum jedoch auch für die niedrigsten von ihnen mehr Vergnügen und Freiheit aller Art als der normale Mensch sich vorstellen kann. Deshalb gibt es auch durchaus die, die zufrieden mit dem Erreichten, gerne die Position eines Handlangers behalten, solange sie ihre eigenen Wünsche befriedigen können. Besondere Priesterarten sind die Opferpriester, die Tempelvorsteher und die Wächter des Ordens. Die Opferpriester sind dafür zuständig Moluk K´than zu Frieden zu stellen. Und wenn es nicht möglich ist, dafür das geeignete Material außerhalb des Ordens zu finden, kann es durchaus vorkommen, dass sie auch Ordensmitglieder auf den Altar zwingen. Elementare Voraussetzung für diese Art von Priester ist der völlige Mangel von jeglicher Art Mitleid oder Tabu. Sie haben die Aufgabe die größtmögliche Lust und Qual in den Opfern für einen möglichst langen Zeitraum hervorzubringen. Deshalb haben die meisten von ihnen auch eine sehr fundierte Ausbildung menschlicher Anatomie, Psychologie und aller Arten von Giften. Die Tempelvorsteher sind die Wächter des Tempels und damit oft Meister der Lüge. Wenn die Menschen wirklich wüssten, was innerhalb der Tempelmauern geschieht, wäre der Orden längst vernichtet worden. Aber umsichtige Planung, eine Auswahl der Opfer außerhalb der Gemeinden, hoher Grad an Geheimhaltung und Sicherheit und eine perfekte äußere Maske haben schon so manchen Tempel vor der Erstürmung gerettet. Selbst nach dem Fall Theoderichs haben manche Tempelvorsteher es geschafft, sich selbst als Opfer und Moluk K´than als missverstandene, von einem irren König missbrauchte Gottheit darzustellen und so jeder Rache zu entkommen. Während sie gleichzeitig die Töchter derer vergewaltigen ließen, die sie am Tor mit sanften Worten umgarnten. Die meisten Tempelvorsteher haben eine fundierte Ausbildung als Diplomaten, Organisatoren und Händler, manche auch als Militärtaktiker – auch wenn die, die eher ihre regieren als zu korrumpieren, selten sind. Die Wächter des Ordens sind die unbekannteste Art der Priester des Moluk K´than. Dies ist auch verständlich, da sie innerhalb des Ordens arbeiten und eigentlich kaum Kontakt mit der normalen Bevölkerung pflegen. Sie sind die Hände Moluk K´thans, die dafür sorgen, dass bei allem Ehrgeiz, allem Neid und aller Perversion niemand vergisst, dass alle Priester des Moluk K´than nur ein Ziel haben: Die Stärkung Moluk K´thans. Sie sind die, die Säuberungsaktionen vornehmen, wenn Teile des Ordens entarten und vergessen, dass sie nur Diener ihres Gottes sind. Sie sind auch die, die Feinde außerhalb des Ordens beseitigen, wenn diese zu mächtig werden, wobei ihnen jedes Mittel in diesem Falle recht ist. Insgesamt besteht dieser Teil des Ordens aus reinen Fanatikern, die auch eine Existenz im Kerker, unter der Folter oder ein Ende auf dem Schafott freudig begrüßen, solange es der Macht Moluk K´thans dient. Der Rang des Ordensmeisters ist der höchste Rang, den es zur Zeit im Orden des Moluk K´than gibt. Der letzte Ordensgroßmeister wurde nach dem Tode Theoderichs öffentlich hingerichtet und der jetzige König Sedain I hat diesen Titel für immer dem Orden des Moluk K´than verboten. Der jetzige Ordensmeister erhielt seinen Rang nach der Hinrichtung seiner drei Vorgänger durch Sedain. Er hat festgelegt, dass es in Zukunft immer nur noch einen Ordensmeister geben soll anstatt wie früher zwei. Prüfungen Jeder, der sich Moluk K´than weihen will, muss sich unterschiedlichsten Prüfungen unterziehen. Diese sollten mit der SL abgesprochen werden. Folgendes dient also nur zur Orientierung: 1. Schmerz. Diese Prüfung ist noch recht primitiv, testet aber die Bereitschaft des Novizen sowohl Schmerzen zu empfangen als auch zuzufügen. Ein Jünger Moluk K´than muss verstehen, was Pein wirklich bedeutet und er kann dies nicht, wenn er nicht am eigenen Leibe verspürt hat, was die Folter anrichten kann. Auf der anderen Seite darf er nicht durch Mitleid oder moralische Vorstellungen gehemmt werden. Zu Foltern verlangt nicht nur eine gewisse Kunstfertigkeit, sondern auch die Bereitschaft, einem anderen Wesen Schmerz zuzufügen, einfach weil man dazu in der Lage ist und es gerade will. 2. Unterwerfung. Diese Prüfung setzt das fort, was der Novize in der Zeit der Schmerzen gelernt hat, doch ist sie eher psychologischer Natur. Jeder Jünger Moluk K´thans muss beriet sein, sich dem Willen seines Gottes und der Willkür seiner Vorgesetzten auszuliefern. Es geht dabei nicht um Vertrauen zu der Güte Moluk K´thans oder seiner Priester. Es geht schlicht und ergreifend um Gehorsam. Wobei sich hier der Unterschied in den Pfaden deutlich zeigt. Die Anhänger der Lust lehren, Lust auch in der Unterwerfung zu finden. Die Anhänger der Macht lehren, dass das einzige, was man aus dieser Lektion lernen kann, seine eigenen Grenzen sind und wie weit man darüber hinaus gehen kann um zu überleben. In der zweiten Phase dieser Prüfung lernt der Novize andere zu unterwerfen. Wer diese Lektion nicht lernt wird automatisch zum Sklaven gemacht, denn er taugt nicht für die Priesterschaft des Moluk K´than. 3. Verführung. Diese Prüfung lehrt den Novizen, dass Schmerz und Unterwerfung bloße Anfangsmittel sind, grob und plump gegen dass, was ein wahrer Priester in der Seele seines Opfers anrichten kann. Normalerweise wird der Novize dazu verführt, dass von ganzem Herzen zu begehren und zu erbetteln, was er am meisten verabscheut hat und denen dankbar die Hand zu küssen, die ihm das für ihn schlimmstmögliche antun. Wenn der Novize verstanden hat, dass man jedes Wesen dazu bringen kann, alles zu tun, was man möchte – und es sogar freudig und mit höchster Lust zu tun – dann hat er diese Prüfung verstanden. Der zweite Teil der Prüfung, der sich über einen sehr langen Zeitraum hinziehen kann, zeigt, ob der Novize selbst in der Lage ist, den Willen eines anderen so zu beeinflussen, dass dieser am Ende alles tut, was der Novize von ihm wünscht. Novizen, die diese Prüfung nicht bestehen, können zwar noch Priester werden, doch werden sie niemals über die niedrigsten Ränge hinaus aufsteigen. Alle weiteren Prüfungen sind höchst individuell, je nach Anwärter, Prüfer und gewünschtem Ziel unterschiedlich. Fähigkeit der Priester Generell gilt als besondere Fähigkeit derMoluk K´thanpriester, dass sie mit der bloßen Berührung ihrem Opfer außerordentliche Schmerzen zufügen können. Außerdem lernen sie eine spezielle Abart des Zaubers binden. Egal wen sie mit ihren Ketten binden, keine Macht der Welt kann diese Bande lösen außer dem Priester, der die Ketten angelegt hat. Generell gilt für Priester, dass sie natürlich jederzeit ihre Gottheit auch um einen anderen Zauber bitten können. Damit sie allerdings dadurch nicht zu einem instand Omnimagus werden, müssen sie folgendes beachten. ● Priester können nur mit Gesten und Worten zaubern. ● Priesterzauber gelten nicht als Zauber sondern als Göttergeschenke. ● Die Priesterfähigkeiten sind nach der Initiation verliehene Göttergeschenke. ● Priesterfähigkeiten funktionieren nur, wenn der Priester sein heiliges Symbol in irgendeiner Form trägt und laut und deutlich seinen Gott anruft ● Priesterfähigkeiten funktionieren immer, völlig unabhängig davon, ob das Ziel Seelenschutz besitzt, magieresistent ist, an einen anderen Gott glaubt (Ausnahme: Alogrimondepriester. Die können niemals zur Wahrheit gezwungen werden.) oder in einem Schutzkreis sitzt. (Ausnahme: Der Schutzkreis ist speziell für diesen Gott errichtet.) ● Priester verlieren ihre Priesterfähigkeiten, wenn sie sich nicht an den jeweiligen Priesternachteil halten. ● Generell gilt: jeder Zauber funktioniert (prinzipiell) nur auf eine Person, es sei denn, der Priester bittet um etwas anderes ● Jeder Zauber funktioniert nur unter Anrufung der Gottheit ● Die tägliche Häufigkeit ist begrenzt. Normalerweise wird ein Priester es nicht wagen, öfter als dreimal Moluk K´than anzurufen am Tag. ● Nach der Anrufung ist der Priester geschwächt. Sollte er 3 Anrufungen kurz hintereinander praktizieren, bricht er zusammen und bracht Ruhe. ● Priester können gestärkt werden durch Opfer oder Gottesdienste. ● jeder Priester kann andere Priester erkennen, weil jeder von ihnen eine auffällige Aura besitzt. Diese kann er aber tarnen, es sei denn, er vollzieht eine kultische Handlung. Wenn der Priester in Ungnade fällt, geht diese Aura verloren. ● Wenn ein Priester seine Gottheit um einen anderen Zauber bittet, als um den für ihn typischen Priesterzauber, muss er auf die Kompatibilität zu seiner Gottheit achten. Warum sollte Moluk K´than es erlauben, dass z.B. jemand von Schmerzen geheilt wird? ● Diese Art von Bitten sollten normalerweise in einem Gottesdienst vorgetragen werden. Wenn die Umstände dies nicht erlauben, sollte dann aber ein größeres Opfer nach der Erfüllung der Bitte gegeben werden, sonst könnte die Gottheit ausgesprochen verärgert werden (z.B. ein Priester bittet um das Äquivalent für „Feueraugen“ , weil er mitten im Wald steht und Monster auf ihn zukommen. Er betet also „oh, Herr, vertreibe dieses Gezücht vor dem Angesicht deines Dieners, lasse meine Augen feurig werden, auf dass sie fliehen“ Natürlich ist es in diesem Augenblick schwierig daraus einen Gottesdienst zu machen, aber wenn das Wunder eingetreten ist, so sollte der Priester dementsprechend dankbar sein – je nach größe des Wunders, von einer Anrufung „Oh, Moluk K´than, Herr der Schmerzen, ich danke dir“ bis hin zu einem 4 stündigen Opfergottesdienst) Pflichten der Priester 1. Absoluter Gehorsam Moluk K´than gegenüber. 2. Kennenlernen und Ausleben aller Arten von Lust und Begierde, mindestens einmal im Leben bis ins Extrem. 3. Untergrabung aller moralischen und ethischen Kodizes. 4. Bekehrung möglichst vieler Personen zu Moluk K´than durch Verführung und Erfüllung ihrer Wünsche. 5. „Befreiung“ möglichst vieler Wesen von den Fesseln ihres Gewissens und ihrer heuchlerischen Moral. 6. Bloßstellung der Priester anderer Gottheiten, Aufzeigen ihrer Schwächen und Verspottung ihrer angeblichen Heiligkeit. 7. Regelmäßige Gottesdienste zur Stärkung Moluk K´thans. 8. In sich selbst jede Schwäche wie Mitleid, menschliche Bindung oder anerzogene Moral ausmerzen. Rechte der Priester nach aktuellem Gesetz Keine. Sie dürfen leben und streng überwacht Gottesdienste halten. Alle am Gottesdienst beteiligten müssen Freiwillige sein und niemand darf dabei getötet oder dauerhaft verstümmelt werden. Sie dürfen zwar noch öffentlich beten, aber schon die kleinste Predigt wird misstrauisch von den Ordnungshütern Sedains beäugt. Sie dürfen keinerlei Steuern mehr einnehmen, sondern sollen von Spenden leben. Kleidung Moluk K´thanpriester haben keine besondere Form der Kleidung. Einziges Zeichen ist, dass sie immer das Symbol ihres Gottes – eine Kette – tragen. Dies kann von feinsten Goldketten bis zu schweren Eisenringen alles sein, doch muss die Kette noch als solche erkennbar sein, da sie die Bindung des Priesters zu Moluk K´than ausdrückt. Bei besonderen Zeremonien wird von manchen Priestern Körperschmuck bevorzugt, wobei dieser bei hohen Gottesdiensten selten durch Kleidung verborgen wird. Verhaltensweisen / Spielhinweise Gerüchte: Der wahre Ordensgroßmeister ist der Hinrichtung durch Sedain entgangen und hält sich versteckt. Es gibt einen geheimen, neuen Ordensgroßmeister, der den alten an Macht weit übertrifft. Der Moluk K´thanorden wird schon bald seine Größe zurückerlangen, da er Verbündete aus fremden Landen erworben hat. Die Scharade um den 19. Gott war nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver Moluk K´thans. Moluk K´than wird schon bald zwei Stühle im Pantheon besitzen. Bald schon wird Moluk K´than wieder Herr des Pantheons sein, denn eine Macht, größer als die der Götter, ist ihm zu Diensten.
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