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Tammuz Die Ewige Herrin des Todes Herrin des Vergessens und der Vernichtung Herrin des Nichts Die, die die Wildblumen erntet Die Gnädige Gottesbeschreibung / der Glauben Tammuz verkörpert den negativen Aspekt des Todes. Wesen, die ihr zukommen, fallen der Vergessenheit anheim, sie haben also keine Weiterexistenz nach dem Tod. Ihre Seelen werden ausgelöscht und gehen ins Nichts über. Es gibt keinen Ort der Qual für die üblen Seelen im eridmeischen Glauben, nur das absolute Vergessen und die Auflösung im Nichts. Dies ist für einen Eridmeer schlimm genug. Tammuz ist eine außerordentlich humorlose, dunkle Gottheit. Nicht Böse, aber die Bösen erzittern vor ihr. Man nennt sie auch die Gnadenlose und sie wird im allgemeinen außerordentlich gefürchtet von der Bevölkerung. Tammuzpriester sind immer ein schlechtes Zeichen und der Fluch, jemand solle nach seinem Tode in Tammuz Reich eingehen ist ein außerordentlich bösartiger. Die Priester hingegen sehen Tammuz als die Gnädige an. Sie nimmt sich der verkrüppelten und verdorbenen Seelen an und vernichtet sie. Sie befreit die Welt vom Abschaum. Sie ist es, die Leid vergessen lässt und das Vergessen ist eine der größten Linderungen von Schmerz, die es gibt. Sicherlich ist sie eine der dunkelsten Gottheiten des eridmeischen Pantheons und eine der gefährlichsten. Doch sie bevorzugt es, im Stillen zu agieren und den Ruhm den anderen Göttern zu überlassen. Sicherlich ist sie eine der am wenigsten zu beeinflussenden Gottheiten und eine, mit der man sich auf keinen Fall anlegen sollte. Personen die an Tammuz glauben sind meisten vom Leid geprägt und vom Schicksal gezeichnet. Sie kennen das Böse und die Vernichtung und weihen ihr Leben – oft fanatisch – dem Dienst an ihrer Gottheit. Sie sind außerordentlich opferbereit. Der Glauben an Tammuz bringt es mit sich, dass man sich von der normalen Bevölkerung zu unterscheiden beginnt und eine Trennung entsteht. Ihre Gläubigen sind zwar keine Pariahs, dafür fürchtet man ihre Macht zu sehr, aber dennoch sind sie Ausgestoßen, weil sie an eine Gerechtigkeit glauben, die in anderen nur Grauen hervorruft. Ein besonderer Aspekt ist die Stellung Tammuz zu den Untoten: Sie vernichtet sie! Immer und überall. Untote in jeglicher Form sind ihr ein Greul und es ist an ihr, die Welt von den Seelen zu reinigen, die es wagen, sich ihrer Macht zu entziehen. Oft wird sie deshalb Herrin der Untoten genannt, aber es wäre eine schlimme Blasphemie anzunehmen, dass sie in irgendeiner Form Untote begünstigt. Nekromanten hüten sich deshalb vor dieser Göttin oder machen ganz offensichtlich, dass ihre Kunst nur zur Vertreibung von Untoten dient, nicht deren Beschwörung. Jeder Nekromant tut gut daran, sich die Erlaubnis der Göttin Tammuz für sein Handeln zu sichern, sonst ist ihm ein schreckliches Schicksal gewiß nach dem Tode. Stellung im Pantheon: Tammuz ist die Tochter der Schicksalsgöttin und als solche mit dem Schicksal eng verknüpft. Wer ihr Vater ist, ist je nach Überlieferung verschieden, so gilt allgemein entweder die Auslegung, dass Tarash, der Göttervater, die Schicksalsgöttin um ihre Gunst gebeten hätte, oder dass das Schicksal aus sich selbst heraus den Tod gebar. Sie hat noch eine Schwester namens Eschgal, diese verkörpert den guten Tod. Beide Schwestern sind nicht zu trennen wie zwei Seiten einer Münze und auch wenn sie sehr verschieden sind, sind sie doch gleich an Macht. In vielen Legenden heißt es, dass Azroth, der Magiergott sich Tammuz als Gemahlin erwählte. Ob dies wahr ist, wissen allerdings nur die obersten der Priester der Tammuz und des Azroth. Im allgemeinen Glauben Eridmeas wird dieses Detail nur selten erwähnt. Die Stellung von Tammuz im Pantheon ist nicht einfach zu definieren. Sicherlich ist sie gleichrangig mit ihrer Schwester und hört auf die Stimme ihrer Mutter. Ansonsten ist sie eher außenstehend, theoretisch zwar auch Tarash untergeordnet, aber dies wird selten offenbar. Da es ihr Aufgabenbereich ist, die Untoten zu vernichten, gewinnt sie an Bedeutung jedes Mal, wenn das Böse in Rhyat sich wieder erhebt, doch in Zeiten des Friedens wirkt sie eher still. Priesterorden: Die Göttin Tammuz besitzt einen Orden, der ihr dient und der sich in unterschiedliche Untergruppen aufsplittert. Es wird außerordentlich streng darauf geachtet, dass keinerlei Informationen – gleich welcher Art – über den Orden bekannt werden. Selbst Novizen wird schon ein strenges Schweigegelübte abgenommen, so ist es für den normalen Eridmeer so, als gäbe es einfach nur eine Sorte von Priestern der Tammuz. Der Priesterorden untergliedert sich in drei Abteilungen: 1. Die Ritualpriester: diese vollziehen alle Tätigkeiten wie Gottesdienste, Weihen, Opfer. Sie sind es normalerweise, die zu den Sterbenden gehen, wenn diese Tammuz geweiht sind und somit die sichere Vernichtung der Seele gewährleisten 2. Die Krieger: diese sind Kämpfer gegen die Untoten. Normalerweise trifft auch nur diese „der Segen der Tammuz“. Sie sind häufig ausgebildete Nekromanten und / oder Krieger, wobei die besten von ihnen durchaus den Rang eines Paladins oder Großmeisters innehaben. Ihre Hauptaufgabe ist es, die Heerscharen von Rhyat zurückzuhalten, wenn sich dieses wieder erhebt. 3. Der Dolch: diese Abteilung der Priesterschaft ist extrem klein. In ihr werden alle Personen zusammengefasst, die außerhalb aller menschlichen Kodizees stehen, um Tammuz zu dienen. Nur Priester, die dazu ausersehen sind, diesem Teil des Ordens beizutreten, wissen von ihm. Insgesamt ist es nicht im Interesse der Priester, dass irgendjemand außerhalb der Orden mit ihnen Umgang pflegt. Und da nur die wenigsten Wesen Tammuz anrufen, außer um ihre Feinde zu verfluchen oder darum zu flehen, nicht in ihr Reich eingehen zu müssen, ist der Umgang der Priester mit der Bevölkerung auch minimal. Aufbau Die niedrigste Stufe im Orden ist der Oblatus, ein noch nicht geweihtes Mündel des Ordens. Diesen Rang haben Kinder inne, die dem Orden zur Fürsorge und zur späteren Aufnahme übergeben wurden (was bei Tammuz sehr selten der Fall ist) oder auch Anwärter, die sich noch keiner Prüfung unterzogen haben. Danach kommt der Novize. Dieser hat die erste Weihen erhalten, aber er dient noch auf Probe. Er hat sich in der ersten Prüfung als würdig gezeigt, aber noch kann er jederzeit aus dem Orden ausgeschlossen werden. Bei Tammuz dauert die Novizenzeit 7 Jahre, es sei denn, der Anwärter zeigt sich als besonders begabt oder die Göttin gibt ein Zeichen, dass sie ihn erwählt hat. Ab dem dritten Jahr kann der Novize nicht mehr den Orden verlassen, es sei denn durch Tod. Danach kommt die Stufe des Priesters. Hier gibt es Rangunterschiede einmal dadurch, welchem Zweig des Ordens man angehört, zum anderen dadurch, wie lange man schon dem Orden dient und wie stark die Verdienste sind. Am hochrangigsten sind theoretisch die Dolche der Tammuz, da diese aber nur seltenst sich selbst unter anderen Priestern zu erkennen geben, folgen die Krieger der Tammuz. Normalerweise sprechen Priester einander als Bruder und Schwester an, die Novizen werden als Sohn oder Tochter angesprochen. Will man jemanden besonders ehren, so gibt man ihm Ehrentitel: Freund des Vergessens / des Nichts / der Herrin Geheiligter des Vergessens / des Nichts / der Herrin Sohn des Vergessens / des Nichts / der Herrin Darüber steht im Rang der Tempelvorsteher, falls ein Tempel vorhanden ist. Es gibt innerhalb des Ordens 3 Ordensmeister, die für jeweils ihren Teil des Ordens zuständig sind. Diese sind nur Tammuz und dem Ordensgroßmeister Rechenschaft schuldig. Aus diesen dreien wird auch der nächste Ordensgroßmeister gewählt, wobei es immer nur einen gibt der diesen Rang innehat. Normalerweise spricht man diese mit einem einfachen „Herr“ an, der Ordensgroßmeister wird auch „die Hand Tammuz“ genannt. Prüfungen Jeder, der sich Tammuz weihen will, muss sich unterschiedlichsten Prüfungen unterziehen. Diese sollten mit der SL abgesprochen werden. Folgendes dient also nur zur Orientierung: 1. Opferung seiner Erinnerungen, um überhaupt als Novize anerkannt zu werden. Was für Erinnerungen der Anwärter opfert, liegt in der Hand Tammuz und kann von ihm nicht bestimmt werden. 2. Opferung der menschlichen Bande. Wenn der Novize in sein zweites Jahr eintritt schwört er keinerlei menschliche Bande wie Freundschaft und Liebe, familiäre Verpflichtungen, Lehnspflicht oder frühere Eide mehr als bindend anzusehen und sagt sich von ihnen los. 3. Opferung der Freiheit: Wenn der Novize in sein drittes Jahr eintritt schwört er absolutes Schweigen über alle Belange des Ordens. Wenn er diesem zuwider handelt, fällt seine Seele dem Vergessen anheim. Es ist keine Legende bekannt, in der Tammuz bei einem Bruch dieses Eides Gnade gezeigt hätte oder der Fehlende nicht freiwillig seine Seele ihr anheim gegeben hätte. 4. Opferung der Freude: Wenn der Novize in sein viertes Jahr eintritt, schwört er asketisch zu leben. Körperliche Freuden werden ihm von diesem Tage an genommen. Er ist zwar noch in der Lage, den Liebesakt zu vollziehen, Rauchkraut zu nehmen oder sich zu betrinken, doch selbst wenn er alle Zeichen z.B. eines Volltrunkenen zeigt, so bereiten ihm diese Tätigkeiten keinerlei Genuß mehr. 5. Opferung des Schutzes: Wenn der Novize in sein fünftes Jahr eintritt, so schwört er alleinige Treue der Göttin Tammuz. Nie wieder wird eine Anrufung einer anderen Gottheit über seine Lippen dringen. Nie wieder wird er zu einer anderen Gottheit beten. Zwar ist die Erwähnung anderer Götter noch erlaubt, doch die meisten verzichten sogar auf dieses, wobei der Name des Gemahls, der Schwester und der Mutter hier eine Ausnahme sind. Kein anderer Gott Eridmeas wird ab diesem Zeitpunkt ihnen noch beistehen. 6. Opferung des Seins: Wenn der Novize in sein sechstes Jahr eintritt, opfert er einen Teil seines Wesens dem Nichts. Dies können spezielle Fähigkeiten sein, die er erlernt hat, aber auch Emotionen, angeborene Zauber, rassische Merkmale u.v.m. Diese Prüfung vernichtet immer einen Teil der Individualität und früheren Person des Novizen und formt ihn um zum Werkzeug Tammuz. 7. Die Opferung der Hoffnung. Wenn der Novize in sein siebentes Jahr eintritt, opfert er die Hoffnung, dass seine Seele nach seinem Tode weiterbestehen wird. Allen Tammuzpriestern ist klar, dass ihre Seele der Vernichtung anheim fallen wird. Es gibt Gerüchte, dass Tammuz die Seele ihrer Diener zu ihrer Schwester schickt, doch muss ein zukünftiger Priester bereit sein, auch die Unsterblichkeit seiner Seele zu opfern, um Tammuz zu dienen. Dies ist eine der härtesten Bedingungen und die meisten scheuen vor ihr zurück. Sie garantiert, dass nur die Verzweifelten,; die, die das Vergessen herbeisehnen oder die, die von Rache – oder Willen - über jedes Maß hinaus motiviert sind zu Priestern werden. 8. Die Priesterweihe verlangt als Opfer, die Bereitschaft den Segen der Tammuz zu empfangen. Welche Prüfungen darüber hinaus verlangt werden, ist nur den höchsten Priesterkasten bekannt. Fähigkeit der Priester Generell gilt als besondere Fähigkeit der Tammuzpriester, dass sie mit Toten sprechen können, wobei dies in so fern über den Zauber hinaus geht, dass der Tote verpflichtet ist, die Wahrheit zu sprechen und der Geist so lange bezwungen ist, wie die Kraft des Priesters reicht. (SL Entscheid, irgendetwas zwischen 10 Worten und 10 Minuten je nach Macht des Priester, Komplexität des vollzogenen Gottesdienstes etc.). Außerdem erhalten sie mit der Novizenweihe den Zauber „Vergessen“ Generell gilt für Priester, dass sie natürlich jederzeit ihre Gottheit auch um einen anderen Zauber bitten können. Damit sie allerdings dadurch nicht zu einem instand Omnimagus werden, müssen sie folgendes beachten. ● Priester können nur mit Gesten und Worten zaubern. ● Priesterzauber gelten nicht als Zauber sondern als Göttergeschenke. ● Die Priesterfähigkeiten sind nach der Initiation verliehene Göttergeschenke. ● Priesterfähigkeiten funktionieren nur, wenn der Priester sein heiliges Symbol in irgendeiner Form trägt und laut und deutlich seinen Gott anruft ● Priesterfähigkeiten funktionieren immer, völlig unabhängig davon, ob das Ziel Seelenschutz besitzt, magieresistent ist, an einen anderen Gott glaubt (Ausnahme: Alogrimondepriester. Die können niemals zur Wahrheit gezwungen werden.) oder in einem Schutzkreis sitzt. (Ausnahme: Der Schutzkreis ist speziell für diesen Gott errichtet. ● Priester verlieren ihre Priesterfähigkeiten, wenn sie sich nicht an den jeweiligen Priesternachteil halten. ● Generell gilt: jeder Zauber funktioniert (prinzipiell) nur auf eine Person, es sei denn, der Priester bittet um etwas anderes ● Jeder Zauber funktioniert nur unter Anrufung der Gottheit ● Die tägliche Häufigkeit ist begrenzt. Normalerweise wird ein Priester es nicht wagen, öfter als dreimal Tammuz anzurufen am Tag. ● Nach der Anrufung ist der Priester geschwächt. Sollte er 3 Anrufungen kurz hintereinander praktizieren, bricht er zusammen und bracht Ruhe. ● Priester können gestärkt werden durch Opfer oder Gottesdienste. ● jeder Priester kann andere Priester erkennen, weil jeder von ihnen eine auffällige Aura besitzt. Diese kann er aber tarnen, es sei denn, er vollzieht eine kultische Handlung. Wenn der Priester in Ungnade fällt, geht diese Aura verloren. ● Wenn ein Priester seine Gottheit um einen anderen Zauber bittet, als um den für ihn typischen Priesterzauber, muss er auf die Kompatibilität zu seiner Gottheit achten. Warum sollte Tammuz es erlauben, dass z.B. ein Dämon beschworen wird? ● Diese Art von Bitten sollten normalerweise in einem Gottesdienst vorgetragen werden. Wenn die Umstände dies nicht erlauben, sollte dann aber ein größeres Opfer nach der Erfüllung der Bitte gegeben werden, sonst könnte die Gottheit ausgesprochen verärgert werden (z.B. ein Priester bittet um das Äquivalent für „Feueraugen“ , weil er mitten im Wald steht und Monster auf ihn zukommen. Er betet also „oh, Herrin, vertreibe dieses Gezücht vor dem Angesicht deines Dieners, lasse meine Augen feurig werden, auf dass sie fliehen“ Natürlich ist es in diesem Augenblick schwierig daraus einen Gottesdienst zu machen, aber wenn das Wunder eingetreten ist, so sollte der Priester dementsprechend dankbar sein – je nach größe des Wunders, von einer Anrufung „Oh, Tammuz, Herrin des Vergessens, ich danke dir“ bis hin zu einem 4 stündigen Opfergottesdienst) Pflichten der Priester 1. Ein Tammuzpriester muss jederzeit Untote bekämpfen, wann immer er auf sie trifft oder zumindest die Verteidigung organisieren und den Orden benachrichtigen. 2. Prüfung von Nekromanten bezüglich ihrer Gesinnung und ihre Vernichtung, wenn sie nicht Tammuzgefällig sind. 3. Ein Tammuzpriester muss frei von jeglichem menschlichem Mitleid jede Seele dem Nichts übergeben, die Tammuz wünscht. 4. Ein Tammuzpriester hat den Anweisungen seiner Gottheit, wenn diese in Träumen oder Visionen erscheint, zu folgen. 5. Ein Tammuzpriester hat ebenso wie ein Eschgalpriester die Pflicht, Leichen zu segnen und zu begraben, wenn er diese findet und kein Totengräber anwesend ist oder ein anderer, der diese Pflicht übernimmt. 6. Ein Tammuzpriester hat die Schändung von Freidhöfen, Totenstätten, Tempeln und heiligen Orten zu verhindern oder zu sühnen. 7. Die schlimmste Pflicht ihrer Priester versteckt sich jedoch hinter dem „Segen der Tammuz“. Dieser Segen bewirkt, dass die Priester auch nach ihrem Tod noch weiterexistieren müssen, solange es der Gottheit gefällt, bis ihre Seele endlich aus ihrem, langsam verfallenden Leib erlöst wird. Zwar dauert der Verwesungsprozeß, der den Körper ergriffen hat, wesentlich länger als normal und der Geist des Priesters und seine Fähigkeiten bleiben davon unbetroffen, aber es ist einem Menschen eine geradezu unbeschreibliche Qual in seinem toten Körper gefangen zu sein. Dieser Segen wird normalerweise nur aktiv, wenn Tammuz ihren Priester unbedingt noch braucht. So konnte mancher Tammuzpriester sein Werk doch noch vollenden, auch wenn es seinen Gegnern gelang ihn zu töten, mancher wurde auch als Spion oder Vollstrecker bei den untoten Hordens Rhyats eingesetzt. Dies ist wahrscheinlich der Aspekt der Priesterschaft der Tammuz, der der Göttin ihren Ruf als Göttin des Bösen oder der Untoten eingebracht hat und ihre Priester so außerordentlich schrecklich wirken lässt. Rechte der Priester nach aktuellem Gesetz Das Wirken des Ordens der Tammuz gilt nicht als Nekromantie. Ihre Priester sind heilig, ob tot oder untot. Sie haben das Recht und die Pflicht alle Mittel einzusetzen, um der Bedrohung Rhyats Herr zu werden. Sie haben das Recht einen jeden zu prüfen, der die Nekromantie erlernen will, ob seiner Absicht und die Lauterkeit seines Herzens. Kleidung Es gibt keine einheitliche Kleidung für Tammuzpriester. Meistens tragen sie praktische Kleidung, schwarz, oft wallende Umhänge mit Kapuze. Viele tragen Gesichtsmasken, oder Tücher, die man als solche benutzen kann und Handschuhe, damit sie, wenn sie Totes berühren, geschützt sind vor dessen fauliger Ausdünstung. Sie haben immer das Symbol der Waage als heiliges Symbol bei sich. Bei feierlichen Anlässen wird meist eine Art von Waffenrock oder Überwurf getragen, bestickt mit dem Symbol der Waage und manchmal auch mit einem Schwert oder Buch für den kriegerischen Teil des Ordens, oder zwei Dolchen für die Dolche der Tammuz. Aber generell gibt es keinerlei Besonderheiten. So wird auch von jedem erwartet, dass er den Rang der anderen ohne Kennzeichnung kennt. Verhaltensweisen / Spielhinweise Tammuzpriester legen kaum wert auf Höflichkeiten, sinnlose Respektsbekundungen, freudige Zeitvertreibe oder anderes, was sie von ihrer Pflicht ablenkt. Sie sind einsame Wesen ohne Freunde. Nur selten finden sie jemanden außerhalb des Ordens, der ihnen anders als mit Angst, Abscheu und Entsetzen entgegentritt, so haben sie seit langem gelernt, von den Menschen nichts zu erwarten. Man jubelt ihnen zu, wenn sie Untote vertreiben, aber danach hofft man, dass sie schnellstmöglich gehen. Tammuzpriester können sehr unterschiedlich vom Typus sein, aber sie alle haben es mit dem Abschaum der Menschheit – und anderer Rassen – zu tun, wenn sie deren Seelen holen. Illusionen über das Gute im Menschen sind bei ihnen schon lange erloschen. Und trotzdem sind sie auf ihre Art gnädig. Sie erlösen und lindern das Leid der bösen Erinnerung. So liegt es auch durchaus im Bereich des Tammuzpriesters, dem Opfer einer Folterung diese Erinnerungen zu nehmen und viele rufen die Tammuzpriester an, wenn ihnen Tarash keine Gerechtigkeit / Rache gewährt. Man sollte immer an die Bürde denken, die ein solcher Charakter mit sich trägt. Es ist eher ein Charakter für stilles, hintergründiges, tiefes Spiel und kein Party-Charakter. Allerdings darf ein Tammuzpriester sich auch mal wütend zischend und laut aufregen, wenn immer noch niemand Wachen gegen den nächsten Untotenangriff aufstellt. ;) Gerüchte: Die Gilde der Assassinen untersteht dem Tammuzorden. Es gibt doch ein Reich des Nichts, in dem die Seelen gefangen gehalten werden – dort gibt es nichts, was die Seelen wahrnehmen, es ist als wenn jede einzelne von ihnen zu ewiger Einsamkeit verdammt sei. Selbst die anderen Götter fürchten Tammuz bis auf ihre Mutter und Schwester. Die Leiterin der neuen Nekromantie - akademie, Morphea Todeswandler, Großmeisterin der Nekromantie, soll eine Anhängerin Tammuz sein. Sowohl der schwarze Turm (die ehemalige Nekromantieakademie) als auch die Akademie in den Ebenen zu Rhyat (wird gerade unter Sedain I gebaut) sollen beide auf betreiben des Ordens der Tammuz gegründet worden sein Wenn man einen Zettel mit dem Namen desjenigen, den man verflucht hat ins Nichts zu fallen, zusammen mit einer Opfergabe in den Tempel Tammuz bringt, dann stirbt der Verfluchte kurz darauf. Der Ordensgroßmeister der Tammuz ist zur Zeit eine Frau, angeblich die Schwester von Morphea Todeswandlerin und vormals Ordensmeisterin der Dolche der Tammuz.
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